Wer sind wir?
kidsmobil ist ein mobiles Kindermuseum und eine Einrichtung der Kulturabteilung des Landes Kärnten. Verortet ist das kidsmobil im Museum Moderner Kunst Kärnten. Die große Stärke dieser mobilen Einheit ist der handlungsorientierte Ansatz. Dabei kommt das Museum als mobile Einheit direkt in die Schule.
Info und Anmeldung: kidsmobil – das fahrende Kindermuseum
Mag. Sieglinde Sumper
mobil: +43 (0)664 6202 720
e-Mail:
kidsmobil@ktn.gv.at
Mag. Claudia Schauß
mobil: +43 (0)664 6202 798
e-Mail:
claudia.schauss@ktn.gv.at
web:
www.kulturchannel.at
Freie MitarbeiterInnen: Mag. Evelin Muchar
Mag. Susanne Schlager
Wie lange dauert das Programm?
Im Laufe eines Schulvormittags werden Inhalte des jeweiligen Moduls gemeinsam mit den LehrerInnen und den SchülerInnen in interaktiver Form erarbeitet.
Wie hoch sind die Kosten? Unkostenbeitrag für alle Grundschulen innerhalb Kärntens:
pro Kind 4,00 € * * Beim Modul „Farbe und co “ beträgt der Beitrag für die 1. u. 2. Schulstufe 2,00 € pro Kind (wir benötigen dafür nur 2 Unterrichtseinheiten)
Was ist das Ziel von kidsmobil?
Ziel von kidsmobil ist es, auch für Kinder in entlegenen ländlichen Gebieten, Wissenswertes durch eine erfahrungsorientierte museumspädagogische Praxis aufzubereiten. kidsmobil schafft Zugänge zu neuen Bereichen, fördert die Kreativität der TeilnehmerInnen und regt junge Menschen zu einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit Umweltthemen an.
Unser Vermittlungsangebot für die Grundschule •
Forschen - Entdecken - Erfinden
„Kleine Forscher entdecken Großes“ am Beispiel von Carl Auer von Welsbach (1. - 4. Schulstufe) Was bedeuten die Begriffe forschen, entdecken, erfinden? Wer war Carl Auer von Welsbach? Was hat er entdeckt und erfunden? Wie hat sich das Licht im Laufe der Geschichte weiterentwickelt? Was sind Elemente, Atome und Moleküle? Wie stellen Forscher fest, ob sie etwas Neues entdeckt haben?
Die SchülerInnen erfahren anhand von mitgebrachten Materialien, welche Rohstoffe einst entdeckt wurden und was Erfinder daraus entwickelt haben. Wir ordnen Bilder und Gegenstände zur Entstehungsgeschichte des künstlichen Lichts. Mit einem Lichtkoffer zeigen wir die Verbesserung der Lichtqualität. Wie man Wärme in Energie umwandeln kann, wird mit einem Multifunktionsgerät veranschaulicht. Im Labor-Zelt bauen wir aus Äpfeln eine Batterie und zeigen andere lustige Experimente.
Bei der 1.- und 2. Schulstufe rundet ein Puppentheater, über die Erfindungen von Carl Auer von Welsbach, das Programm ab.
Die 3.- und 4. Schulstufe beschäftigt sich vertiefend mit dem Magnetismus und die SchülerInnen stellen selbst einen Elektromagneten her.
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Schulmuseum „Als Omas Oma zur Schule ging“ (1. - 4. Schulstufe) Wir erleben einen Schulvormittag wie er vor 100 Jahren ausgesehen haben könnte.
Wie sah es damals in einer Schulklasse aus? Wie beschwerlich konnte der Schulweg sein? Welche Unterrichtsmaterialien standen den Kindern zur Verfügung und was wurde gelehrt? Wie waren die Kinder gekleidet?
Anhand von nachgebildeten Kostümen schlüpfen wir in die Rolle von LehrerInnen und SchülerInnen von anno dazumal und erfahren wie schwierig das Einhalten von strengen Sitzordnungen und das Befolgen von klaren Regeln war. Ordnung, Fleiß, Gehorsam und Sauberkeit waren die wichtigsten Tugenden, die den Kindern beigebracht wurden.
Auflockernde Spiele, Turn- und Gesangsübungen, sowie eine Schreibwerkstatt, das Rechnen mit dem Abakus und das Zusammenbauen einer historischen Schulbank runden das Programm ab. Ob wir wohl damals lieber zur Schule gegangen wären?
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Archäologie „Die Römer in Kärnten“ (3. - 4. Schulstufe) Was ist Archäologie und wie arbeitet ein Archäologe? Wann lebten die Römer? Tunika und Toga dienen zur Veranschaulichung wie sie gekleidet waren. Welche Spiele gab es bei den Kindern? Das Modell einer römischen Villa verdeutlicht wie die Römer wohnten, welche Erfindungen auf sie zurückgehen und welche Handwerkskünste sie beherrschten.
Fragmente von Originalfundstücken machen ein haptisches Erlebnis mit historischem Material möglich. Das Aufschütten von Schichten in ein Glas lässt uns erkennen wie bei der Datierung von Fundstücken vorgegangen wird. Eine Metallprägwerkstatt, eine Mosaikwerkstatt und das Arbeiten mit Ton werden als aktive Elemente der Vermittlung eingebaut.
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Moderne Kunst / Malerei „Farbe und Co“ (1. - 4. Schulstufe)* Was ist moderne Kunst? Wie ist ein Farbkreis aufgebaut? Welche Funktion hat das Licht beim Sehen von Farbe? Wie arbeitet ein Künstler in seinem Atelier? Wie kommt ein fertiges Bild ins Museum und was passiert dort damit?
Die Schülerinnen erfahren das Farbmischen, Farbtemperatur und Farbkontraste wichtige Bestandteile der Farbenlehre sind. Sie ermischen sich aus den drei Grundfarben eine eigene Farbpalette und lernen wie man Farben aus Pigmenten und Bindemittel selber herstellen kann.
Mitgebrachte Repliken von Renoir, Van Gogh, Kandinsky, Miro und Marc sowie zwei Vergleichsbeispiele aus dem Mittelalter und dem Barock machen die Unterschiede zwischen Abstrakt und Gegenständlich begreifbar und veranschaulichen was alles Moderne Kunst ist. Das selbständige Arbeiten in einem Farblabor, Museumsbereich und Künstleratelier vertiefen und festigen die Vermittlungsinhalte.