
Gerhard Richter: Abstraktes Bild, 1992 (Ausschnitt)

Deborah Sengl: Der Wolf - als Räuber, 2005 (Ausschnitt)
Eröffnung:
Donnerstag, 7. Februar 2008, 19 Uhr
Ausstellungsdauer:
8. Februar bis 20. April 2008Mit 25 anerkannten internationalen Künstlerpositionen der zweiten und dritten Generation nach 1945 werden in der Ausstellung unterschiedliche Konzepte eines abstrakten Bildbegriffs vorgestellt. Es handelt sich um Werke und Inszenierungen, die die Sprache einer heroischen Moderne aufgreifen, im Tonfall jedoch oftmals glatt und unpathetisch ihre Schönheit offen legen. Die größtenteils erstmals in Kärnten zu sehenden Werke repräsentieren das international beachtete Schaffen renommierter Zeitgenossen. Darunter finden sich die Fotokünstler Andreas Gursky und Wolfgang Tillmanns, die Amerikaner Tony Cragg und David Reed, die Österreicher Gerwald Rockenschaub und Heimo Zobernig, die Deutschen Helmut Federle und Günther Förg - um nur einige zu nennen - bis hin zum derzeit wohl bedeutendsten deutschen Künstler überhaupt, Gerhard Richter.
Installation im Kunstraum Burgkapelle des MMKK/MUSA:
Deborah Sengl - Von Schafen und Wölfen
Ausstellungsdauer:
8. Februar bis 30. März 2008
Deborah Sengl beschäftigt sich intensiv mit dem Gegensatzpaar Opfer/Täter, bringt es in Verbindung mit Verhaltensforschung und Gentechnologie und nutzt die kulturellen Zuschreibungen und Bedeutungen von Tieren und Menschen. In ihrer Kunst dekliniert sie akribisch und kritisch-provokant die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten durch, die sich durch die Verquickung der unterschiedlichen Elemente ergeben. Das Schaf und der Wolf stehen ihr hierfür immer wieder Modell.