Felix Ekardt: Nachhaltige Umweltpolitik? Klimaschutz nach dem Scheitern von Völkerrecht und Nationalstaat
05.12.2012
Uhrzeit: 19:00-21:00
Rektorat in Zusammenarbeit mit dem Lakeside Park und dem Universitäts.club
Nachhaltigkeit meint, dass dauerhaft und global durchhaltbar gelebt und gewirtschaftet wird. Unser Lebensstil soll also auch dann noch tragbar sein, wenn ihn alle Menschen weltweit dauerhaft imitieren. Die bisherige globale, europäische und deutsche Klimapolitik ist wenig erfolgreich. Weltweit sind die Emissionen seit 1990 um 40 % gestiegen. Auch in den Industrieländern sind sie nur wegen der Industriezusammenbrüche 1990 in Osteuropa und der Produktionsverlagerung unserer Wohlstandsgüter in die Schwellenländer relativ stabil. Welche Handlungsoptionen gibt es global, national und kommunal? Welches sind die Hemmnisse einer großen Transformation hin zur Nachhaltigkeit? Welche ethischen Probleme ergeben sich dabei? Und gibt es Wohlstand ohne Wachstum?
Felix Ekardt geboren 1972 in Berlin, ist Jurist, Soziologe, Rechtsphilosoph und Religionswissenschaftler; er ist Leiter der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik in Leipzig sowie Professor für Umweltrecht und Rechtsphilosophie an der Universität Rostock (davor seit 2002 an der Universität Bremen). Promotion und Habilitation 2000 und 2002 zu den Hemmnissen von Nachhaltigkeit und zur Nachhaltigkeitstheorie.
Kontakt
Barbara Maier
T +43 463 2700 9206
Kostenfrei, Anmeldung erbeten
Weitere Informationen www.wsk.or.at
Veranstaltungsort:
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Stiftungssaal, Servicegebäude
Universitätsstr. 65 - 67
9020 Klagenfurt