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Filme von Želimir Žilnik

30.01.2013
Uhrzeit: 18:30

 

«Kenedi Goes Back Home»
(Kenedi se vraća kuaći)
Serbien u. Montenegro, 75 min.
dv, Transfer auf 35 mm, 2003

Drehbuch und Regie: Želimir Žilnik
Kamera: Miodrag Milošević
Schnitt: Marko Cvejić
Besetzung: Kenedi Hasani, Denis Ajeti, Dzemsit Buzoli, Sabaheta Alijević, Mevlan Alijević
Produktion: Terra film & Multiradio, Novi Sad

Der Film handelt von Menschen, die während des Jugoslawien-Krieges der 1990er Jahre in europäische Länder ausgewandert sind, wo sie jahrelang lebten, Kinder hatten und diese zur Schule schickten. Im Jahr 2002 wurden sie im Zuge des «Rückübernahmeabkommens» in harten und inhumanen Polizeiaktionen aus der Arbeit, aus der Schule oder von zu Hause geholt und nach Serbien zurückgebracht. «Kenedi Goes Back Home» schildert die ersten Tage von zwei Freunden (Kenedi und Denis) und der Familie Ibinci aus Kostolac nach ihrer Rückkehr am Belgrader Flughafen. Im Mittelpunkt des Films stehen die Roma als die am meisten bedrohte Gruppe innerhalb der rückgeführten Menschen.


«Kenedi, Lost and Found»
(Gde je dve godine bio Kenedi)
Serbien und Montenegro, 26 min.,
dv cam, 2005

Drehbuch und Regie: Želimir Žilnik
Kamera: Želimir Žilnik
Schnitt: Marko Cvejić
Besetzung: Kenedi Hasani, Denis Ajeti
Produktion: Terra film, Novi Sad

Nachdem Kenedi Hasani an dem Film «Kenedi Goes Back Home» mitgewirkt hat, entschließt er sich, illegal in die EU zu gehen, wo sein Vater, seine Mutter, Brüder und Schwestern immer noch sind. Während einer seiner illegalen Übertritte an der ungarisch-österreichischen Grenze im Jahr 2003 wird er von der Grenzpolizei gefangen genommen und verbringt einige Monate in einem Flüchtlingslager. Schließlich gelingt es ihm, von Österreich nach Deutschland und Holland zu gelangen. Das Filmteam trifft ihn in Wien im Jänner 2005 bei der Aufführung von «Kenedi Goes Back Home» an der Universität. Der Dokumentarfilm schildert Kenedis Erfahrungen während seines zweijährigen Status als Flüchtling. Außerdem ist das Filmteam bei Kenedi Hasanis Rückkehr nach Serbien dabei, nachdem der Protagonist den Entschluss gefasst hat, ein Haus in Novi Sad zu bauen, da sich nun die anderen Familienmitglieder im «Prozess der Rückübernahme» befinden und bald eintreffen sollen.


Želimir Žilnik, geboren 1942 in Niš, lebt und arbeitet in Novi Sad. Er hat zahlreiche Spiel- und Dokumentarfilme gedreht, die auf internationalen Festivals viele Preise erhielten. Žilnik ist bekannt als Initiator des Genres des Dokudramas. Von Anfang an konzentrierten sich seine Filme auf zeitgenössische Themen und behandelten soziale, politische und ökonomische Aspekte des Alltagslebens, beginnend mit «A Newsreel on Village Youth in Winter» (1967), «Little Pioneers» (1968), «The Unemployed» (1968) und «June Turmoil» (1969), «Black Film» (1971) und «Uprising in Jazak» (1973).

 

Veranstaltungsort:
Kunstraum Lakeside
Lakeside B02
9020 Klagenfurt 

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