waldner
Kulturpass



Bezirk
Startdatum
Veranstaltungsart

Veranstaltungen

Kinderhospiztag

10.02.2013

 

Wenn Kinder sterben, schaut der „Förderverein Kinderhospiz „Sonnenmond“ nicht weg…

Schmerzlich ist die Erfahrung, wenn Eltern ihr Kind im Sterben begleiten und es zu Grabe tragen müssen. Um unheilbar kranke Kinder und deren Familien zu helfen, setzt sich Sabine Grünberger, MOKI-Kärnten Gründerin, für den Bau eines Kinderhospizes und eine mobile Palliativbetreuung in Kärnten ein. Unterstützen Sie das Projekt mit dem Kauf des Kindergeschichtenbuches Sonnenmond. Klagenfurt, 30. Jänner 2013: Sabine Grünberger, MOKI-Kärnten-Gründerin, hat ein großes Ziel vor Augen: Sie will das erste Kinderhospiz Kärntens errichten. Dafür hat sie den Förderverein „Sonnenmond“ gegründet. Hier sollen unheilbar kranke Kinder mit ihren Familien die verbleibende Zeit gemeinsam verbringen. Außerdem sollen pflegebedürftige Kinder tage- oder wochenweise aufgenommen werden. Die Pläne für das Hospiz gibt es bereits, allein an der Finanzierung scheitert es noch. Zum Kinderhospiztag am 10. Feber 2013 gibt sie einen Einblick in ihre Arbeit.

Sterben - das passt nicht ins Bild einer glücklichen Kindheit und Jugend. „Schließlich ist dieses Lebensalter für uns Erwachsene ein Symbol für Leben, für Zukunft“, weiß Grünberger. Kinder sollten die Eltern überleben, nicht umgekehrt. Doch, was geschieht, wenn Eltern ihr Kind im Sterben begleiten und zu Grabe tragen müssen? Hoffnung wird begraben.

„Leider ist es allzu oft so, dass Eltern die schmerzliche Erfahrung machen müssen. In einfühlsamen Gesprächen wird ihnen von einem interdisziplinären Team im Kinderkrankenhaus erklärt, dass ihr Kind unheilbar krank ist und sterben wird. Ich kann mich noch erinnern: Eine Mutter fragte nach einem Gespräch: ‚Wie sollen wir das machen? Was passiert jetzt? Alles wird zusammenbrechen, oder?‘ Es wird anders, es wird nichts mehr so, wie es war. Das versuche ich immer in den ersten Gesprächen ganz klar und deutlich zu machen. Denn so ist es wirklich. Eine Familie in dieser Zeit zu begleiten und zu unterstützen ist eine sehr schöne, aber auch sehr anspruchsvolle Aufgabe“, erzählt Grünberger.

Oft sind die speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwestern auch Ansprechpartner für die
Geschwisterkinder, welche aufgrund der Erkrankung des Bruders oder der Schwester oft am Rande der Familie stehen und mit ihren Ängsten und Sorgen nicht oder nur kaum wahrgenommen werden. „In solch einer schwierigen Situation die Familie als Ganzes zu sehen und sie vor allem dabei zu unterstützen sich selbst wieder als Ganzes wahrzunehmen, das ist der hohe Anspruch einermobilen Palliativbetreuung bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Grünberger. Das kann aber nur durch ein interdisziplinär tätiges Team möglich werden.

„Bitte unterstützen Sie uns beim Aufbau einer so wertvollen und wertschätzenden Tätigkeit.“ Dies können Sie tun, indem Sie auf das Spendenkonto einzahlen, oder das Kindergeschichtenbuch Sonnenmond erwerben. Dieses ist bei MOKI Kärnten Kumpfgasse 23 in Klagenfurt oder unter s.gruenberger@ktn.moki.at oder bei der Buchhandlung Heyn erhältlich.

Informationen zu MOKI Kärnten: www.moki-kaernten.at

 

Veranstaltungsort:
Förderverein Sonnenmond Kinderhospiz
Kumpfgasse 23
9020 Klagenfurt

 Artikel versenden    Artikel drucken

... mit unserem kostenlosen Kulturnewsletter.
Als iPad APP erhältlich
oder als PDF Download

Die offizielle Seite der Kärntner Volkskultur
Alles rund um Kunst und Kultur in der Kärntner Landeshauptstadt.
Kontakt . Impressum

Nutzungsbestimmungen:
Das Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 6 (Kompetenzzentrum Bildung, Generationen und Kultur), Unterabteilung Kunst und Kultur hat auf die verlinkten Websites, Frames, Werbebanner oder andere Werbung keinen Einfluss und schließt jede Haftung im Zusammenhang mit solchen Inhalten aus!