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1+1 Feiern bis 11

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1+1 Feiern bis 11

geschrieben am 27.12.2010 15:00

Die Bruecke wurde „verlängert“. „Fortsetzung folgt“ jetzt im Dezember: „111+1“ ist mindestens ein Grund mehr zum Feiern – auch in der extrastarken Winterdoppelausgabe warten wieder kulturelle Geschenke auf die Leser – www.bruecke.ktn.gv.at

Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Bruecke nahmen auch dieses Mal viele Seiten in Anspruch. Denn das Jubiläum 111 wird mit einer Eins erweitert und führt uns mit Kunst und Kultur geradewegs ins Jahr 2011. Zahlreiche Gratulanten (von Kulturschaffenden über Verlagshäusern bis zu kulturell und gesellschaftlich relevanten Institutionen), die den geistigen Wert einer solchen Kulturzeitschrift für ein Bundesland erkannt haben, stellen sich auch dieses Mal mit ihren (Weihnachts-)Geschenken in Form von Bildern, Gedichten, Erzählungen oder Erinnerungen ein. Das alles regt an nachzudenken – über verstorbene Kunstschaffende und ihre Leistungen, über jene, deren Schaffen besonders „preiswürdig“ (Maecenas-Sponsoringpreis oder Kulturpreis des Landes) war, über Kunstförderer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und über den allgemeinen Stellenwert der Kultur in Kärnten – um zu vereinen und nicht zu entzweien. Deshalb druckt die Bruecke auch zwei bemerkenswerte Texte von Robert Musil und Jani Oswald in jeweils mindestens zwei Sprachen – ein „slowenisches Dorfbegräbnis“ wird dadurch ebenso lebendig wie das „Homeland“.

In die Tiefen der Geschichte wird in Paris getaucht. In die Migration der deutschsprachigen Einwanderer und ihren Glauben an eine bessere Zukunft, die sich in der Kirche Saint-Joseph Artisan spiegelte. Die Sphären elektronischer Klänge werden auch bereist. Bei der Musik von DJane Wunschmaschine, der legendären Soundforce und Patrick Pulsinger bleiben keine Wünsche offen. Zudem wird in einen „Speicher der verlorenen Zeit“ im MMKK bei einer Ferdinand Penker-Personale, die auch eine neue Monographie über den Künstler bereithält, geblickt.

Zurück wendet sich der Blick von Martha Jungwirth, die mit Künstlerfreunden eine Ausstellung zum (Kunst)Weltenbummler Peter Mießl ins Leben gerufen hat. Ebenso wird das Tun des vor 40 Jahren verstorbenen Arnold Clementschitsch umfangreich gewürdigt, dessen Träume in einem Kunstbuch und in der aktuellen Ausgabe der Bruecke weiterleben. Einen Rückblick gibt es auch auf die Josef Friedrich Perkonig Gesellschaft, die nach 47 Jahren ihren Abschied feiert.

Ein Wintermärchen wiederum erlebt Dirigent Henrik Nanasi, der von Klagenfurt aus eine Weltkarriere startete. Fantastische Bilder können aber auch wo anders entstehen – etwa im Kino bei Filmen von Sergej Bodrow, beim armenischen Avantgarde-Folk mit „Armenian Spirit“, beim Blick auf die unglaublichen Leistungen der Langstreckenläufer in der Antike oder im neuen „Museum im Lavanthaus“, wo ein Raum-Mensch-Kontinuum entstanden ist.

Insgesamt will hier nicht nur das 1x1 des Feierns erlernt sein, sondern auch das 1+1 für 2011 und dafür sorgt die Bruecke diesmal mit mehr als 80 Seiten samt einer besonders „lesenswerten“ Fortsetzung der Jubiläumsbruecke.


DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
Alle Bilder: Die Bruecke

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