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Ihr Kulturreferent Landesrat DI Christian Benger
Veranstaltungstipps, Nachlese und Kulturnews aus ganz Kärnten.

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geschrieben am 15.11.2010 10:35

Das Ein mal Eins mal Eins der Kunst. Und nichts wird ausgelassen oder vernachlässigt. Gratulationen und Gedanken aus allen künstlerischen Ecken und Bereichen. Essays, Reden, Lieder, Texte und Gedichte von bedeutenden Akteuren der Kultur (A-Z). Mit gesamt (fast) 166 Seiten gibt es von (fast) Jedem was, für (fast) Jeden was zu lesen.

Stefanie Feodorow, Insil-Kärntnerin

111 x DIE BRUECKE: achtundzwanzigmillionen-vierhundertundsechzehntausend Zeichen gesetzt!

Die Bedeutung der DIE BRUECKE für den Kunst- und Kulturbetrieb ist vielschichtig. DIE BRUECKE ist eine Quelle der Information, sie ist eine Plattform, sie ist ein Ort des Kunst- und Kulturdiskurses, ein Ort des Austauschs und der Vernetzung, sie ist ein Querdenkmedium und regt an zum Dialog, sie liefert Inspiration, Termine, Daten und Fakten. Sie ist aber auch zu einem zartbitteren Beispiel beinharter Kulturknochenarbeit im Zeitalter des Populismus und der Finanzkrisen geworden, denn sie scheint besonders unbrauchbar (nicht missbrauchbar) und antiutilaristisch - im übertragenen Sinn des Critical Art Ensembles („uselessness is 100percent lose of capital“). Ja, warum nur? In einem Land, das politisch in einen starren Provinzialismus zurückgefallen ist, verdanken wir dem sogenannten Brueckenbauer (GMT) das kontinuierliche Setzen von eigenwilligen, widerständigen und progressiven Zeichen. Für Brimborien und Selbstbeweihräucherungen ist hier daher kein Platz.

Seit der Ausgabe Nummer sechsundreißig (nulldrei/zweitausendunddrei) findet sich Günther M. Trauhsnig als Herausgeber und Chefredakteur im Editorial wieder. Das heißt, dass seit siebeneinhalb Jahren (siehe das verflixte siebente Jahr!) fünfundsiebzig Exemplare die Handschrift des Brückenbauers tragen inklusive dieser einhundertundelften Ausgabe der BRUECKE - kärnten.kunst.kultur. Bis dato sind es über achtundzwanzigmillionen-vierhundertundsechzehntausend Zeichen auf über siebentausend Seiten gewesen, die in der BRUECKE auf mehr als fünfmillionen-dreihunderteinundneunzigtausend Quadratzentimeter auf seine Weise aus der Burg kommend dirigiert, redigiert, korrigiert und gesetzt wurden - Weisungen ausgenommen. Es ist bei dieser Menge an Zeichen auch nicht verwunderlich, dass eine bzw. DIE BRUECKE und ein Chefredakteur schon lange nicht mehr in eine Schublade passen. Und gerade darin liegt die Qualität und der Erfolg des Zeichensetzens der DIE BRUECKE und ihres Herausgebers. APPLAUS! ZUGABE!!! PS: Aus aktuellem Anlass sei an dieser Stelle noch jemand zitiert, der kulturell höchstrangig vor Jahren das damalige drohende Brücken-Ende folgend quittiert hat: „Allen Unkenrufen zum Trotz: ‚Die Brücke’ ist nicht eingestürzt.“ (IN: Die Bruecke 35/2003, S.2.)

SF

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