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Abstrakte (Kunst)Positionen

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Abstrakte (Kunst)Positionen

geschrieben am 07.10.2011 14:58

Geometrische Formen, vielfältige Wissenschaft und Wettbewerbe, recyclebare Schachteln oder Low-Budget Produktionen – Die Bruecke (Oktober/November-Ausgabe) blickt auf wesentliche Positionen der Kunst

Im steirischen Pöllau verweist eine Ausstellung auf die bedeutenden historischen Leistungen der beiden Kärntner Physiker Jožef Štefan und Peter Salcher. Von KIMEKI wiederum werden aktuell Impulse sowohl kultur- als auch medienpädagogisch gesetzt. Gute Ideen kommen auch in Wettbewerben zustande – etwa durch den Volksbank Kunstpreis in Sachen Kunstförderung, den Slowenisch-Schreibwettbewerb der Dr. Jože Volbank-Stiftung oder durch den Warschauer Chopin-Wettbewerb, der mit dem Kärntner Pianisten Ingolf Wunder einen jungen Preisträger fand – das und noch viel mehr in der neuen Doppelausgabe der Bruecke für Oktober und November.

Für den Wettbewerb der Herzen hat sich Oliver Vollmann als Kasperl zwischen die Stühle „Theater“, „Kabarett“ und „Musik“ (derzeit gemeinsam mit den TallTones) gesetzt. Die Musikerin Maja Osojnik schießt mit verschiedenen Projekten und Musikstilen „wie eine Rakete“ in unbekannte Welten. Indes hat der Klagenfurter Literat Egyd Gstättner in der Vor.Lese der aktuellen Bruecke einiges zu „entrümpeln“. Nicht entrümpelt werden die Buch- und Musiktipps, die man gleich auf zwei Seiten findet. Und auch die Schachteln von Richard Klammer eignen sich nicht zum Wegwerfen. Vielmehr schafft der musikalische und künstlerische Tausendsassa mit seinen „Favelas“ eine malerische Architektur, die als passende (Klammer) seine verschiedenen Serien zusammenhält.

Während etwa im MMKK fünfzehn aktuelle österreichische und internationale Positionen „streng geometrisch“ ausgerichtet sind, schaffen im Schloss Ebenau „Überschneidungen“ passend zum Jahr aus Holz „Wald Metaphern“. (Exotische) Tiere in den Werken von Guido Katol in der Galerie Šikoronja und Elisabeth Wedenig in Wien, bäckerstrasse4, führen zu intensiven Blickkontakten und befremdeten Intimitäten. Der Berliner Regisseur Torsten Fischer hat es geschafft Wagners „Fliegenden Holländer“ am Stadttheater Klagenfurt in eine moderne Flüchtlingsumgebung zu transformieren, um der Gesellschaft einen Spiegel vorzuhalten.

Kämpfen musste ebenso der griechische Gott der Handwerker und Künstler, Hephaistos, um seinen Platz im Olymp zu behaupten, der Regisseur Edward Gareth, um vom Low-Budget-Visionär von „Monsters“ den Sprung zum anerkannten Hollywood Sci-Fi-Filmer von „Godzilla“ zu schaffen und der steirische Verlagsleiter und Musiklabel-Chef Wolfgang Pollanz, um die Stimmungen, die sich während seiner Reisen durch die Welt auf ihn übertrugen, literarisch als auch musikalisch umzusetzen. Jene Wünsche zwischen Abstraktem und Gegenständlichem, die noch offen bleiben, erfüllt die nächste Bruecke zum Jahreswechsel im Dezember und Jänner.


Infos: www.bruecke.ktn.gv.at
DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig

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