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Ausgezeichnete Kunst und Kultur

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Ausgezeichnete Kunst und Kultur

geschrieben am 04.02.2014 18:00

Die neue Bruecke rückt mit einem Überblick zu Kunst und Kultur-Preisverleihungen alle Gewinner ins Rampenlicht – dabei kommen Laudatoren wie Thaddaeus Ropac ebenso zu Wort wie kritische Stimmen von Meina Schellander bis Peter Turrini.

Zahlreiche große und kleine Preise wie die Kärntner Landeskulturpreise, Baupreise, Holzbaupreise, Lyrikpreise oder die zwei Sprachen verbindenden Preise zum Schreibwettbewerb „pisana promlad“ sowie des Literaturwettbewerbs „Kärnten wortwörtlich/Koroška v besedi“ lassen die Kultur hochleben. Doch das Feiern ist nicht immer mit der Förderung von Kultur gleichzusetzen.

Und so setzen sich prominente Kulturschaffende wie die letzte Kärntner Kulturpreisträgerin Meina Schellander oder Silke Hassler und Peter Turrini oder Daniela Lindhuber vom Kulturhofkeller Villach kritisch mit den Themen Pro und Contra bzw. Fluch oder Segen von Kulturpreisen auseinander. Dass sich die Kärntner Kultur im Auf- und Umbruch befindet, zeigte die Verleihung des Landeskulturpreises, der mit Theatermann Martin Kušej einen spannenden Preisträger fand. Die Bruecke bringt die ungewöhnliche Laudatio des Salzburger Galeristen Thaddaeus Ropac.

Die Verbindung von Wirtschaft und Kunst wird immer wichtiger. Und so beweisen Unternehmen, wie wichtig ein Denken über Grenzen hinweg ist (z.B. die Volksbank mit einem eigenen Kunstpreis, der 2014 an Johann Julian Taupe geht; die Kelag als Kulturförderer – diesmal des proHolz Holzbaupreises, der u.a. den Bau des Aussichtsturms am Pyramidenkogel würdigte und die Stadtwerke Klagenfurt Gruppe mit dem boomenden Kärntner Lyrikpreis, den die Niederländerin Marion Jauth erhielt - ausgewählte (zweisprachige) Texte u.a. von Fabjan Hafner oder Verena Walzl, Angelika Stallhofer und Rebekka Scharf findet man in der „Vorlese.Prvo Branje“). Aber nicht nur die Bereitstellung von Fördermitteln ist für die Kunst ein wesentlicher Aspekt, auch die nötige Infrastruktur darf nicht außer Acht gelassen werden. Deshalb ist der Kärntner Landesbaupreis mit seinen Bezügen zu Kunst, Wirtschaft und Tourismus, ein wesentlicher Beitrag zur Förderung der Kultur in Kärnten (für 2013 ging der Hauptpreis an die Neue Mittelschule Wölfnitz). Dem Brückenschlag zwischen Wirtschaft und Kunst wird auch im Service-Teil mit der Frage, ob Kunstpreise der Einkommenssteuer unterliegen, nachgegangen.

Preise können auch einen verbindenden Charakter besitzen. Zur Förderung der Zweisprachigkeit trugen die beiden Bewerbe „Kärnten wörtlich/Koroška v besedi“ mit den Gewinnern Miriam H. Auer (einen Prosa-Vorabdruck von ihr findet man ebenfalls in der „Vorlese.Prvo Branje“) und David Bandelj (Lyrik) sowie der slowenisch-sprachige Jugend-Schreibwettbewerb „pisana promlad“ der Volbankova ustanova/Privatstiftung bei. Den Kulturpreis der Stadt Villach erhielt die internationale Kulturbotschafterin Marie Luise Caputo-Mayr, die der Kafka-Forschung zwischen Kärnten und Manhattan nachgeht.

Schmackhaft sind die neuen mehrsprachigen literarischen Menüs, die der Radiosender Radio Agora überträgt. Ein Grund zu feiern sind nicht nur die Preisverleihungen, auch ein Treffen zwischen dem Kärntner Musiker Oliver Welter (Naked Lunch) und dem Schauspieler Robert Stadlober ist ein denkwürdiges Ereignis, über das man exklusiv in der Bruecke lesen kann.

Weitere „Lebenswege“, die in der Februar und März Doppel-Ausgabe beschritten werden, zeigen Buch und Ausstellung „ALT umsorgt, versorgt“ von Angelika Kampfer, musikalisch jugendlich (Anna Morgoulets, die neue Konzertmeisterin im KSO und am Stadttheater Klagenfurt) und alt-ehrwürdig (90-Jahr-Gedenken an Günther Mittergradnegger) sowie cineastische „Anekdoten über sexuelle Tabus im Kino“ aus Horst Dieter Sihlers Filmtagebuch.

Auch musikalische Abkürzungen oder Umleitungen solcher Wege ins High Fidelity, Stereo, Kwadrat oder in die Theaterhalle sind möglich – zu lesen auf der „Seite ohne Namen“. Und wer Lust hat kann sogar zurück reisen – zum weltweit sensationellen Disco-Pop der Klagenfurterin Lady Bump in die 70er Jahre oder noch weiter – zu den Wegen den die ägyptische Göttin Isis Noreia in Kärnten begangen hat.


Infos: www.bruecke.ktn.gv.at
Rückfragehinweis: DIE BRUECKE – kärnten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/G. M. Trauhsnig

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