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Der Weg über „Die Brücke“ zu den Schulen

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Der Weg über „Die Brücke“ zu den Schulen

geschrieben am 27.02.2009 16:52

„Die Brücke“ tanzt aus der Reihe. Im März wartet das Kulturmagazin mit einer Besonderheit auf: Anlässlich des EU-Jahres der Kreativität und Innovation bauten Schüler ihre eigene Brücke zu Kunst und Kultur, indem sie mit Freude ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Pläne umsetzten.

Anlässlich des „Europäischen Jahres der Kreativität und Innovation“ folgten Schülerinnen und Schüler aus den verschiedensten Regionen Kärntens dem Aufruf von Kulturlandesrat Harald Dobernig „eigene Brücken zu bauen“ und selbst kreativ am Kulturgeschehen teilzunehmen. Klassen aus den Städten bzw. Bezirken Klagenfurt, Villach, Feldkirchen, Spittal/Drau, Völkermarkt und Wolfsberg zeigen in der aktuellen Brücke ihr Verständnis von Kunst und Kultur. Unverbrauchte Sichtweisen und Blickwinkel sollen dem Leser gezeigt werden.
Der durchwegs bunte Sonderteil bot den Schulen Platz und Raum, sich zu entfalten und ihre Anliegen vorzubringen. Verschiedene Arbeitsmethoden, von der Malerei und Collage über Aktionskunst zur Wortkunst bis hin zur computertechnischen Gestaltung erwecken Interesse und zeigen Visionen, Ideen und Standpunkte. Dazu war es nötig, Grenzen (viele Brücken wurden auch zu Partnerschulen im Ausland gebaut) aufzuheben und ein Podium zu schaffen, das auf diese Talente und ihre Arbeiten aufmerksam macht …
Die Kärntner Sparkasse wiederum macht aus ihrer Liebe zur klassischen Musik sowie zu Kunst und Kultur und dementsprechenden Förderung des Nachwuchses seit Jahren kein Hehl. Bester Beweis dafür ist das Wörthersee Musikstipendium, das 2009 an drei junge Pianistinnen ging (den Hauptpreis gewann Nareh Arghamanyan aus Armenien). Es ist notwendig, der Jugend Plattformen zur Entfaltung zu bieten, aber auch Orte zu zeigen, wo man zumindest an dieser Entfaltung teilnehmen kann. Im alten Rom gab es solche kulturellen Netzwerke. Diese standen in Verbindung zur Religion und Gesellschaft, führt der bewährte Brücke-Kolumnist und Antike-Experte Mario Rausch aus.
Wie sich gesellschaftliche Prozesse verändern oder auch immer wiederkehren - zeigt das Filmtagebuch von Horst Dieter Sihler über die Gothic-Subkultur. Eine Kultur, die seit den ersten Mad-Max Episoden im Klagenfurter Underground am Leben geblieben ist und der man selbst bei normalen Busfahrten nicht entkommen kann. Ganz anders die Simpsons. Auch sie sind Teil der (Alltags TV) Kultur, also praktisch in jedem Haushalt kennt man sie oder besitzt sogar einen Alltagsgegenstand der gelben Bewohner von Springfield. In den Buchtipps erfährt man neben Literatur zu Fantasy und Teenagerleben auch, was es mit der Simpsons-Philosophie auf sich hat. Die CD stammt dieses Mal von Angelika Express. Den „Goldenen Trash“ bringen sie im März ins Volxhaus. Dort werden sich laut No.Lo-Kolumne auch Songwriter wie Son of the Velvet Rat oder Martin Klein vorstellen und hoffentlich auf offene Augen und Ohren stoßen. Denn schließlich sollte man sich wegen der „Wahl“ seiner Gefühle nicht genieren und ihnen freien Lauf lassen. Ein Lauf, der möglicherweise auch zum Kulturtipp in den Loco Soundclub nach Villach führen kann.
Vielleicht begegnet man auf dem Weg dorthin ja seinen eigenen Gefühlen, denkt über jene der Schüler und Schülerinnen und die eigene Zeit damals, als man selbst noch die Schule besuchte, wieder einmal nach oder man blättert die März-Sonder-Brücke gleich mehrmals genau durch. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Rückfragehinweis: Landeskulturabteilung DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig Bilder: DIE BRUECKE

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