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Die Brücke taucht ins Wasser

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Die Brücke taucht ins Wasser

geschrieben am 02.06.2009 15:44

Nicht oberflächlich, sondern tief rein bis zum Grund wagt die Brücke im Juni den Sprung ins kühle Nass ohne dabei unterzugehen. Ein Interview mit Kulturlandesrat Dobernig bringt einen erhellenden Blick, Wasser.Erlebnisse und literarische Höhepunkte sorgen für Erfrischung.

Kärnten ist wasser.reich. Auf die kulturelle Bedeutung dieses Elementes in und für Kärnten macht die Brücke im Juni mit einer Schwerpunktausgabe aufmerksam. Es sind viele Möglichkeiten, die in diesem Sommer zu erleben sind. Neuerungen und Überraschungen wie eine Glaspyramide im Millstättersee oder ein wasser.reiches Zimmer in Spittal/Drau laden ein, sich mit der Schnittstelle aus Natur und Kultur näher auseinanderzusetzen. Nicht zu vergessen jene „Nass.Zellen“, die zeitgenössische Kunst direkt an die Seen bringen und gleichfalls zu einer kritischen Auseinandersetzung mit „WasserStein“ Skulpturen einladen. „Klangschluchten“ entstehen und Wassermassen werden bei den Millstätter Musikwochen durch die Uraufführung „De groaße Gieß“ in Töne gegossen.
Ein großer Block bietet alle Termine und Informationen zu Neuheiten von Wasser.Leben 2009 und auch das jüngere Publikum wird in diesem Sommer auf seine Kosten kommen, denn die Wassertäler wollen nicht nur erwandert, sondern auch erforscht werden. Wie wichtig das flüssige Element für das tägliche Leben ist, das wussten bereits die Römer, indem sie ein Wasserreich erbauten und Wasseranlagen zwischen den Städten zu einem System kombinierten, das Kultur und Wirtschaft dieses Reiches stärkte.
Das sind keine „Hirngespinste“, genauso wenig wie die Visionen, die Landesrat Harald Dobernig in einem Interview mit dem Chefredakteur der Brücke, Günther M. Trauhsnig, andeutet. Die Kultur darf auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht hinten anstehen, meint der Kulturreferent, zieht Zwischenbilanz und verrät seine weiteren Pläne. „Hirngespinste“ gibt es stattdessen von Bachmann-Preis Shooting Star Markus Orths in der Vorlese und Winfried Steiner zeigt wie eine „Hochzeit in Triest“ erlebt werden kann.
Ein weiterer Schwerpunkt in der aktuellen Brücke sind wieder die Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt, die immer europäischer werden. Die Buchtipps machen einen Rückblick auf den Preis im vergangenen Jahr und finden zahlreiche „Leichen“ in Flüssen und Seen. Am See kann man aber auch höchst lebendige musikalische Erlebnisse genießen wie die Wörthersee Classics mit den Berliner Symphonikern und ihrem kommenden Programm beweisen werden. Dazwischen beschreibt Andreas Staudinger „Orte und Nicht-Orte“, die man besuchen sollte. Am besten mit dem „Nachtzug“ vom Klagenfurter Bahnhof bis nach Millstatt, wo ein „Nightwalk“ noch zu einem späten Ausflug einlädt.
In der Fortsetzung der Tanzserie findet sich weiters eine Suche nach Identitäten, die Andrea K. Schlehwein mit ihren Tanzperformances und Choreographien auf ihren Reisen durch viele Metropolen der Welt, die sie schließlich nach Gmünd und Millstatt führten, einzufangen versucht. Ausdrucksmöglichkeiten, die anders auch in der Kunst von Michaela Wiegele oder Franz Brandl zu finden sind. Also, dann einmal in die Juni-Ausgabe eintauchen, und viele wertvolle Kulturgeschichten aus der Tiefe holen.

Rückfragehinweis: Landeskulturabteilung/DIE BRUECKE
Redaktion: Michael Herzog
Bilder: DIE BRUECKE-kaernten.kunst.kultur

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