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Die glücksbringenden Seiten der Kultur

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Die glücksbringenden Seiten der Kultur

geschrieben am 12.12.2011 13:27

Neues und altbewährtes über Museen, Kunst, Literatur und Filme in Kärnten findet man in der aktuellen Winterausgabe der Bruecke.

Die Bruecke zum Jahreswechsel zwischen 2011 und 2012 startet eine neue Serie zur österreichischen Museumslandschaft, erzählt von der Faszination des Sammelns und den Motiven dieser Leidenschaft. Das MMKK schichtet in der Ausstellung „Reality Shapes“ von Melitta Moschik verschiedene Wirklichkeitsebenen von Raum zu Raum. Ein neuer Kunstort entsteht am Villacher Hauptplatz wo Berenike Wasserthal-Zuccari in ihren theatralisch aufgeladenen Bildern faszinierende Rollenspiele und erotischen Zitate zusammenfügt. Er-fahrenes zeigen die Bilder von Zuzana Kalinakova und Rudi Benetik in der Galerie Rimmer, die auf einer „handgemachten Straße“ („Road Made“) durch internationale Landschaften führen. Die Zukunft kann man aber auch zu sich nach Hause holen, etwa mit den Kunstkalendern 2012 von Giselbert Hoke, Anita Kirchbaumer, Gudrun Kargl, Michael Maicher, Wolfgang Bogner, Heinz Ortner oder Elisabeth Wedenig.

Literarisch folgt die Winter-Ausgabe den Bachmannpreisträgern Maja Haderlap und Markus Orths, die den Weg von Kärnten (Haderlap war auch auf der Frankfurter Buchmesse sehr erfolgreich) sowie nach Kärnten („Tarnkappen“-Lesung im Musilmuseum) finden. Kulissen der Inspiration sind aber nicht nur die literarischen Bühnen im In- und Ausland, sondern auch jene Plätze zwischen Kreuzbergl und Kalkutta, die man mit spannenden Bildbänden bereisen kann. Zwischen Jänner-Fantasien und einem Dezember-Crash bieten auch die Buch- und CD-Tipps jede Menge Abwechslung für den Leser. Der Nachruf auf den Literaten Janko Messner mit Auszügen aus ausgewählten Werken würdigt ihn als Kämpfer für alles, was uns gemeinsam ist und nicht was uns trennt. Ein weiterer Schritt zu diesem Denken war die 160-Jahr-Feier des Vereins Hermagoras/Mohorjeva, bei der eine Vielzahl an Ehrengästen aus allen Lagern gratulierten und gelebte Zweisprachigkeit zumindest für einen Abend demonstrierten.

Viel getan, hat sich 2011 nicht nur in Kunst und Literatur, sondern auch im Kärntner Film. Mit 39 Kärntner Produktionen erlebte dieser einen wahren Boom. Kein Wunder also, dass Filme wie „du und ich“ von Ruth Rieser oder „New York: November“ von Gerhard Fillei und Joachim Krenn bei ihren Kinostarts in Österreich Zuspruch bei Kritikern und Publikum finden. Während die Zukunft wohl dem Siri-Superhandy, dem eBook und musikalisch dem FM4 Soundpark gehört, ist auch die Vergangenheit mit ihren Göttern und Ritualen, die den Vorabend des 25. Dezember zu einem Feiertag machen und den Winter austreiben wollen, stets im Fokus der Bruecke. Und so ist diese Ausgabe gleichsam ein langer Kultur-Marsch (auf dem man vielleicht Hufeisen finden kann) durch zwei Monate (Dezember und Jänner) wie durch das ganze vergangene Jahr geworden, um mit der nächsten Ausgabe im Februar mit dem Jahr 2012 zu beginnen.


Infos: www.bruecke.ktn.gv.at
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
Alle Bilder: Die Bruecke – kaernten.kunst.kultur

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