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Die neue Bruecke

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Die neue Bruecke

geschrieben am 11.10.2012 16:05

als Kultur „Bühne“

„In Szene gesetzt“ werden Kunst und Kultur dieses Mal u. a. durch Interviews mit dem neuen Kulturlandesrat Waldner über seine Rückkehr nach Kärnten, mit Intendant Scholz über seinen ersten Spielplan am Stadttheater und mit Barbara Frischmuth über ihren „letzten“ Roman.

Ein Theaterstück wird nicht nur durch das richtige Bühnenbild und die passende Dramaturgie reizvoll, auch die Töne und der Text müssen passen. Klare Worte findet der neue Kulturlandesrat Wolfgang Waldner in einem Gespräch mit der Bruecke über seine Beweggründe und die kulturelle Vielfalt in Kärnten. Dabei will er sich ebenso wenig selbst inszenieren wie Florian Scholz, der als Intendant des Stadttheaters Klagenfurt die Nachfolge von Josef E. Köpplinger antritt. Scholz erklärt in der Bruecke wie das Programm des Theaters in Zukunft ausschauen soll und wie er Kreativität und den Mut zur Veränderung in die einzelnen Stücke einfließen lassen möchte. Unter dem Thema „Naturgewalten“ kann man sich dabei etwa auf Shakespeares „Sturm“ gefasst machen oder sich auf eine „Winterreise“ mit Elfriede Jelinek begeben. Während Alfred Meschnigg als Regisseur, Gründervater oder Kulturmanager ein „alter Hase“ in der Kärntner Theaterlandschaft ist, bleibt die neuebuehnevillach zu ihrem zehnten Geburtstag ein „junger Blickpunkt“, der mit einem anspruchsvollen Programm „Immer noch Sturm“ (Handke) und Drang erzeugt. Was aus einem ehemaligen Postamt alles werden kann zeigt das Netzwerk AKS und ist mit einem multimedialen Tanztheater-Tagebuch in der Klagenfurter Theater Halle 11 zu Gast.

Über Träume, Realismus und Kunst schreibt Barbara Frischmuth nicht nur in ihrem neuen Buch „Woher wir kommen“ - einen Auszug enthält die Vor.Lese -, auch im Interview erzählt sie über Kunstformen des Lebens, Liebens, Lernens und Schreibens. Wer „Doppelte Böden“ nicht scheut und die modernen Entwicklungen in der Literatur erleben möchte, der sollte sich entweder dem Klagenfurter Lyrikpreis oder den St. Veiter Literaturtagen widmen. Während in „Welter.Skelter“ noch über Hoch- und Tiefkultur gerätselt wird, sorgen Kabarettkünstler und Karikaturen für viele Lacher mit bestem Geschmack. Über diesen lässt sich zwar streiten, dennoch zieht das spannende Duell zwischen „4 Models für den Teufel“ und „Griffen“ das Kinopublikum in seinen Bann. Filmische Leckerbissen, die gut schmecken, werden auch bei der 50. Viennale gezeigt, mit der Handke-Filmschau als einen der Höhepunkte – alles zu finden in der Oktober/November-Doppelausgabe!

Mit Poesie und Musik werden bei Armin Guerino Formen und Inhalte der Malerei verwandelt. Artlane-Gäste aus Italien und Belgien lassen ihre Graffitis nicht nur „unter die Haut“ gehen, sie verwandeln auch Wände und Züge in Städten zu künstlerischen Objekten. Blicke auf Kunst und Kultur richten sich auf nah und fern: Nach Rosegg, Nötsch und Wien zu Michaela Christiane Wiegele, Franz Wiegele und Maria Lassnig, oder zur Langen Nacht der Museen. Diese Brücke soll verbinden und einen (dramaturgischen) Bogen zur nächsten Bruecke spannen. Monumente für die Ewigkeit wurden durch einzelne Hochkulturen wie jene in Ägypten, Mesopotamien oder Kreta geschaffen, die durchaus miteinander in Verbindung standen. Und vielleicht führen diese grenzenlosen Verbindungen auch zu Freundschaften und wunderbaren Klängen, wie sie seit zehn Jahren in Konzerten des EURO Symphony Orchesters zu finden sind.


Infos und Bilder: www.bruecke.ktn.gv.at
DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: CR u HG Günther M. Trauhsnig

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