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Film ab – Bruecke neu!

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Film ab – Bruecke neu!

geschrieben am 09.04.2014 09:07

Liebhaber cineastischer Kost werden mit der Frühlings-Bruecke verwöhnt. Spannende Musik, außergewöhnliche Bildsprachen und literarische Nahaufnahmen sorgen weiters für großes Kino.

Im Vorspann der Doppelausgabe über April und Mai werden von erfahrenen wie jungen, jedenfalls ausgezeichneten Filmexperten wie Klaus Graf und Gerhard Fillei die Stärken und Schwächen von Filmen und Festivals samt ihrer Wirtschaftlichkeit beleuchtet. Dass die Filmkunst ins richtige Bild gerückt wird, dafür sorgt seit vielen Jahren das österreichische Filmfestival Diagonale. In einem Gespräch mit der Bruecke blickt die Leiterin Barbara Pichler nicht nur auf Abgedrehtes zurück, ein Ausblick zeigt mögliche Trends und Entwicklungen. Erfolg gibt Künstlern und Förderern recht. Denn sie treffen den guten Ton oder schaffen „Lust am Leben“ wie der Kärntner Filmkomponist Manfred Plessl. Und manchmal verbinden sie auch in nahezu beängstigender Art und Weise Fiktion und Realität, wie man im Filmtagebuch von Horst Dieter Sihler nachlesen kann.

Zunehmend mehr Zuschauer interessieren sich für das regionale Filmschaffen. Auch die Zweisprachigkeit bekommt in dieser Kultursparte eine immer größere Bedeutung. „Iskrica*posneto*abgedreht“ wurden zahlreiche Kurzfilme, die Jugendliche für einen Filmbewerb geschrieben und gespielt hatten. Damit die Klappe aber nicht schon vor dem ersten Drehtag fällt, muss man im österreichischen Film-Urheberrecht zwischen den Zeilen lesen können. Die Bruecke hilft dabei.

„Zwischenräume“ anderer Art findet der Besucher in der Ausstellung von Klementina Golija, die mit ihren neuen Bildern vom Künstlerhaus in Klagenfurt in die berühmte Küstengalerie nach Piran wanderte. Bild-Kompositionen zwischen Ordnungsstrukturen und Farbdünen, die Filme zitieren und leuchtende Beispiele einer klaren Sichtweise auf die Dinge des Alltags darstellen, findet man wieder in der Personale von Edgar Knoop. Die Farben des Frühlings fängt das dreisprachige Haček-Liederbuch Eins-zwei-drei/Ena-dva-tri/Uno-due-tre für Kinder gleich mehrfach ein. Während hier die Blüten bereits seit 2010 Früchte tragen, werden von der Kärntner Sparkasse für die Kunstvermittlung zum ersten Mal durch einen eigenen Kunstkatalog (über Anna Rettl), frühe „Kultursamen“ gepflanzt.

Fruchtbare Literatur findet man nicht nur in den Buchtipps der Bruecke, beim Ingeborg-Bachmannpreis oder im Musil-Literaturhaus in Klagenfurt, sondern auch beim jeweiligen Stadtschreiber. Während „bei Schlechtwetter Eidechsen zu Hause bleiben“, entschloss sich BKS-Publikumspreisträgerin Nadine Kegele die Frühlingssonne in der Landeshauptstadt zu nutzen, um mit „KELAGerlesen“ von hier aus zu zwitschern (twittern) und „Annalieder“ zu singen. Einen Auszug ihrer Schreibkunst findet man ebenso in der aktuellen Bruecke wie den literarischen Beitrag „Weggebrannt“ von Peter Truschner, der mit neun weiteren namhaften Autoren an der Neuinterpretation von Schnitzlers „Reigen“ (Revisited) durch das „Theater Wolkenflug“ im Wappensaal des Landhauses mitschrieb.

Die passenden Soundtracks gibt es neben den Musik- und Plattentipps dieses Mal in den Pop.Geschichten von Herwig Rüdisser (Opus), vom bereits ausverkauften Acoustic Lakeside und von verschiedenen klassischen Festivals in Kärnten. „Grenzenlose Klangwelten“ also, die bereits ihren Reiz in der Antike versprühten und eine Reichhaltigkeit bieten wie sie etwa bei den Musikwochen in Millstatt zu finden ist. Mit dem von Gerhard Polt proklamierten Und Äktschn! fällt dann auch die Klappe – denn mit Specials über zeitgenössischen Tanz in Klagenfurt und knallharte Hasen, die zu Ostern für explosive Spannung sorgen als humorvolle Handlungsbrücken – heißt es für diese Ausgabe: „Film ab - zurücklehnen und genießen!“

Infos: www.bruecke.ktn.gv.at

Rückfragehinweis: DIE BRUECKE – kärnten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
Fotos: die bruecke

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