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Frühling fürs Sammlerjahr

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Frühling fürs Sammlerjahr

geschrieben am 17.04.2012 11:00

Die neue Bruecke bringt eine „Sammlung“ kultureller Höhepunkte: Vom MMKK und Joanneum über die Diagonale bis zu literarischen Klassikern (Musil, Fink) und Newcomern (Popp).

Trotz „staubtrockener“ Themen macht die neue Doppel-Bruecke Lust auf Frühlings-Kultur. Im Interview spricht der lange Zeit wenig bekannten Kärntner Kunstsammler Franz Wojda über seine Anfänge und die aktuellen Erfolge. Und die neue Serie „Museumsgeschichte/n“ wird mit einer Reise zum transparenten neuen Universalmuseum Joanneum nach Graz fortgesetzt.

Die Leidenschaft für das Kino und den Film entführt den Leser ebenso in die Steiermark. Festivalleiterin Barbara Pichler wagt zugleich eine Vorschau und einen Rückblick der Diagonale mit ihren diesjährigen Preisträgern. Was aktuell Oscar-gekrönte Filme wie „Midnight in Paris“ von Woody Allen oder schon Klassiker wie „Der andalusische Hund“ von Bunuel und Dali mit Kinoskandalen in Klagenfurt und Theateraufführungen in Graz verbindet, erfährt man in den „Welt.Kino.Welten“.

Vielleicht liegt es daran, dass Kunst nicht harmlos ist. Auch die Natur kann bei aller Schönheit ihre Unschuld ablegen und wie in den Werken von Karin Pliem oder Christy Astuy in der Galerie Walker auf Schloss Ebenau explosive Farben mit abstrakten Formen verknüpfen. Die Verbindung zwischen Kunst, Natur und Literatur zeigt Ronny Görner mit einer Ausstellung und Buchpräsentation in der Galerie Šikoronja. Ein Auszug ihres lyrischen und bildnerischen Werkes „Drei Himmel am Tag“ wird schon vorab hier vorgestellt. Eine weitere „Vor- bzw. Nachlese“ widmet sich dem Bachmann- und Publizistikpreisgründer sowie Mediengestalter, Reisenden und Literaten Humbert Fink zu dessen 20. Todestag. „Die engen Mauern“ zeigt ein Kleinstadtleben, das nicht die Erfüllung bringen kann und den Wunsch des Ausbruches in sich birgt. Diese Zeitreise zu seinem ersten Roman wird erweitert durch Auszüge aus Radiointerviews mit prominenten Persönlichkeiten.

Wer sich mit dem Sammeln von Büchern beschäftigt, der wird in der Doppelausgabe April-Mai sicher fündig und neue literarische Perspektiven kennenlernen. Neben den vielfältigen Buchtipps würdigt ein hochkarätiges Symposium das literarische Leben von Robert Musil zum 70. Todestag, seiner Ehefrau und Malerin Martha Musil. Reisen anderer Art führen aus Südindien ins Musilhaus, auf den „Ohrenberg“ und zu österreichischen „Bohnenköpfen“. Die Künstlerin Ute Aschbacher ließ per Mail ihr Publikum an Sammlungen, Studien, Denkprozessen und Arbeitseinsätzen im südindischen Dschungel teilhaben. Sie kehrt im Frühjahr ebenso nach Klagenfurt zurück wie Bachmannpreisträger Steffen Popp in der KELAGerlesen-Literaurreihe.

„Bohnenköpfe“ von Gerald Thomaschütz präsentiert der umtriebige Literat Franzobel (mit neuem Buch und neuem Stück in Kärnten), die für Österreich so typisch in Grenzsituationen zwischen Humor und Ernst dargestellt werden. Eine Sisyphosarbeit wie in der Antike - wollen diese Figuren doch ständig ernst genommen werden. Doch ehe sie diesen Zustand erreichen, wirken sie auch schon wieder lächerlich. Ein Lächeln mit einer Träne im Knopfloch ist oftmals mit einem Chanson verbunden. Der Chansonfrühling im Schloss Albeck bietet traurig-fröhliche Lieder, dargeboten von viel Frauen-Power. Gesammelte kulturelle Höhepunkte gibt es mit Frühlingsbeginn wieder in der Künstlerstadt Gmünd, bei den Architekturtagen, der CMA und an vielen weiteren Orten in Kärnten sowie in den Nachbarregionen zu entdecken.

Infos: www.bruecke.ktn.gv.at
DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig


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