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"Glaubwürdig bleiben"

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"Glaubwürdig bleiben"

geschrieben am 08.04.2011 16:48

Doppelbrücke zur Landesausstellung 2011

In einem Monat startet "Protestantisches Abenteuer" in Fresach - viele Buch- und Musiktipps in der April-Mai-Ausgabe des Kulturmagazins.

Mit „Glaubwürdig bleiben“ können wir uns ab 7. Mai auf ein protestantisches Abenteuer der letzten 500 Jahre begeben. DIE BRUECKE folgt der Landesausstellung011, indem sie den „Weg des Buches“ beschreitet, die wichtigsten Termine zusammenfasst, die Vorgeschichte und die Zukunft von Fresach beleuchtet. Den Dialog als verbindendes Element spricht die Bruecke ebenso an wie die wissenschaftliche Seite und die Vermittlung dieses großen kulturellen Projektes. Geschichte wird dabei durch Geschichten lebendig, junge Menschen werden durch spannende Momente wie die Produktion eines Trickfilms mit Anne Ziegenfuß oder die Einbeziehung in das Konzept einer lebendigen Tradition angesprochen.

Um die 500-jährige Glaubenskultur in einem passenden Rahmen zu präsentieren, wurde ein Monolith aus Vorarlberg nach Fresach „importiert“, um die Architektur des neuen Diözesanmuseums auf einer neuen Stufe im Bewusstsein der Menschen nachhaltig wirken zu lassen. Wie die Restaurierung des historischen Ensembles vonstatten ging und die Instandsetzung von Bet- und Pastorenhaus als gebaute Zeugen evangelischer Geschichte umgesetzt wurde, erfährt der Leser ebenso in der aktuellen April/Mai Ausgabe des Kultur¬magazins. Mit der Gestaltung durch einen bekannten Ausstellungsarchitekten sollen die Türen so weit geöffnet werden, dass man „die Wucht von Luthers Schrift“ deutlich erkennen kann. Dass es von Fresach nur ein kurzer Sprung über den großen Teich nach „Amerika“ ist, wird die Kärntner Kultband „Naked Lunch“ mit ihrer einmaligen Kirchenoper „Ecce Homo“ beweisen.

Aber auch auf anderen Bühnen der Kärntner Kultur tut sich im Frühling eine Menge. KELAGerlesen spricht heuer zu Beginn der Reihe eine „Einladung an die Waghalsigen“ aus. Bachmann- und Rauriser Literaturpreisträgerin Dorothee Elmiger stellt ihren wunderbaren Roman auch in der „Vorlese“ vor. Und weil die Literatur mit Leipziger Buchmesse, Logbüchern und Druckwerken zur Schrift-, Buchstaben- und Zifferngeschichte noch eine Menge zu bieten hat, wagt es die Bruecke dieses Mal die Buch- und Musiktipps zusätzlich auf drei Seiten zu verteilen.

Im Blickpunkt ist ebenso die Bildende Kunst mit der Darstellung sakraler Verbindungen von Karl Vouk, mit einem „Gewand aus Licht“ im ehemals protestantischen Klagenfurter Dom von Johanes Zechner sowie erotischer und sakraler Kunst von Alex Amann. Vom „Scheitern am Schönen“ erzählt Franz Schuh angeregt von den Bildern Gisela Erlachers an der Alpen-Adria Universität. Musikalisch macht die Bruecke sich auf den Weg nach „Amerika“ über das Donaufestival in Krems mit Musik zwischen Ben Frost, John Cale und den Wiener Symphonikern. Eine besondere Herausforderung für Künstler und Publikum ist das klangliche Netzwerk, das zwischen Christopher Hinterhuber und dem ACIES Quartett entsteht. Erstmalig treten der international renommierte Pianist und das herausragende Kärntner Ensemble gemeinsam bei einem Konzert in Klagenfurt auf.

Die richtigen „Schnittstellen“ der Kunst findet man dieses Mal im Kulturtipp mit der Ausstellung „CUT“ im MMKK. Der Musiktipp entführt den Leser nach Slowenien zu Konzerten von Manu Chao, Sting, den Chemical Brothers, Moby und den Swans. Der Zug der Zeit („ein Augenblick Brücke“) führt vorbei an der Zinkhütte in Döllach im Mölltal („Denk.mal“) mit dem perfekten Ausblick über alle möglichen Horizonte und endet im Mai, um ab Juni die Kärntner Kultur mit der Sommer-Ausgabe der Bruecke wieder in Fahrt zu bringen.


Information: DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
www.bruecke.ktn.gv.at

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