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Klangfarben

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Klangfarben

geschrieben am 01.09.2009 14:09

Klangfarben zu Wasser und zu Land

Von den Grün-Blauschattierungen des Ossiacher Sees und der Adria in Kroatien bis zu den „bunten“ Worten von Gustav Januš und der schwarzen Seele der österr. Musik – die Brücke im September ist in allen Farben getönt.

Fast scheint es, als käme am Beginn des Kulturherbstes in Kärnten zu den vier Lebenselementen Wasser, Feuer, Luft und Erde mit der Kunst ein weiteres Element hinzu. „Alles ist dem Wasser entsprungen, alles wird durch das Wasser erhalten“, sagte einst Goethe.

In Ossiach werden Architektur, Malerei, vor allem aber die Musik durch das Wasser getragen. Der Standort Ossiach soll den Klängen der Carinthischen Musik- und Orchesterakademien ein Dach über den Kopf geben. Das Besondere an diesem „Dach“ stellt nicht nur Melitta Moschik in einem Interview über ihre audiovisuelle Klang-Lichtinstallation vor, auch Josef Winkler schreibt im Katalog über die Arbeiten von Alois Köchl und die renommierte Musikredakteurin Irene Suchy betont, wie harmonisch Kunst und Musik sein können.

Wer die passenden Worte sucht, der sollte in der „Vorlese“ die von Peter Handke neu übersetzten Gedichte von Gustav Januš auf sich wirken lassen, wie auch die Farben seiner Bilder kennenzulernen (mehr in der Oktober-Brücke).

Sonne, Mond und Erde treffen sich auch ganz in der Nähe der Seen, am Dobratsch. Mitten in der Bergwelt dominieren abstrakt-reduzierte Skulpturen, die diesmal von Frauenhänden im Steinbruch Krastal geschaffen wurden. Auch in der Antike beeinflusste das Wasser die Bauweise von Hafenstädten wie Athen. Da die Akropolis mit dem neu eröffneten Museum um eine Attraktion reicher ist, blickt die Brücke in ihrer historischen Serie zurück ins Athen der Vergangenheit. Die Rubrik „denk.mal“ wird dieses Mal wörtlich genommen, denn am 27. September ist Denkmaltag.

Zurückgedacht oder vielmehr erinnert wird an den Literaten Georg Drozdowski, der heuer seinen 110. Geburtstag gefeiert hätte. Ihm zu Ehren wurde in Klagenfurt eine Straße benannt, die im September feierlich eröffnet wird. Ganz andere Wege bestreitet die Trigonale, deren neuer künstlerischer Berater Robert Hollingworth berichtet, wie er „neue“ Spannung in die „alte“ Musik bringen möchte.

Bewegung wird auch in Filme gebracht, unter anderem mit Tanz- und Musikdarbietungen von Dieter Kaufmann und Gerda Schorsch und Experimentalfilmen von Robert Schabus und Phil Niblock. Und falls man dann doch ins Schwitzen kommen sollte, kann man sich im Hafen von Opatija-Abbazia entspannen - mit einer neuen Serie über Kroatien mehr erfahren und sich im Spiegelbild des Wassers gedanklich treiben lassen, egal ob an der Mole oder am Ossiacher See.

Rückfragehinweis: Landeskulturabteilung/DIE BRUECKE
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig

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