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Linien verbindende Bruecke

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Linien verbindende Bruecke

geschrieben am 03.08.2012 09:40

Kunst und Kultur strömen aus allen Richtungen, mit unterschiedlichen Perspektiven - nur ein scheinbares Linienwirrwarr, das die aktuelle Bruecke mit Literatur, Musik und Architektur auflöst.

„Junge Hunde“ spielen beim Bachmannbewerb in Klagenfurt eine besondere Rolle. „Hi“ sagt deshalb auch die Bruecke und beglückwünscht die Gewinnerin Olga Martynova sowie die weiteren Preisträger Cornelia Travnicek (BKS-Publikumspreis) Matthias Nawrat (KELAG-Preis), Lisa Kränzler (3sat-Preis) und Inger-Maria Mahlke (Ernst-Willner Preis). Eine „Hand, die vom Daumen erzählt“ verblüfft uns ebenso wie Ruth Klüger bei ihrer Eröffnungsrede der Tage der deutschsprachigen Literatur. Zum Lesen wird ein konzentriertes Zuhören gefordert, weshalb nach einem Literaturkurs für Autor Thomas Podhostnik „Plav Songs“ erklingen. „Märchenhafte“ literarische Welten führen uns in die Höhe auf die Turrach, die von Elfen besucht wird. „Tierisch“ sind wiederum die textlichen und klanglichen Neuheiten in den „Kultur.Tipps“.

Dass „Schweigen Gold ist“ besagt ein altes Sprichwort. Doch noch mehr scheint dieses „Gold“ zu glänzen, wenn (so wie Fuzzman es getan hat) man sein Schweigen bricht und dabei aus dem Rhythmus der Klänge ein Rhythmus an Wörtern entsteht. Ein besonderer mitreisender Klang wird dem Rock `n´ Roll nachgesagt. In der Herzogburg in St. Veit/Glan kann man bei Konzerten von Bališ und Bob Geldof unterschiedliche Lebenserfahrungen kennenlernen.

Das Leben lässt einen immer wieder gern zurückzublicken, um gleichzeitig nach vorne zu schauen. Beides macht man bei den Wörthersee Classics. Trotz des erfolgreichen Gastspiels des Tartastan Staatsorchesters haben die Planungen für die nächste Ausgabe bereits begonnen. Das Leben hat aber noch andere Facetten zu bieten: etwa die Erinnerungen an den Adriaurlaub, der im Museum der Stadt Villach in vielen Geschichten präsent ist, konsequente Haltungen wie bei Cornelius Kolig, die für Empörung und Aufruhr sorgten. Und dabei gilt es, so wie im Salzburg Museum vermittelt, ein Leben lang zu lernen. Die Lebenslinien können aber auch in Stein gemeißelt sein. Im Krastal entstehen Skulpturen, deren künstlerische Geräusche bis in die anliegenden Täler zu hören sind. Der Dialog zwischen Kunst und Natur findet ebenfalls rund um das Stift Ossiach und im Artpark in Velden unübersehbar statt. Zwischen Licht und Schatten kann man auch den Lebenslinien von Hans Bischofshausen nach Paris und retour folgen.

Die Linie zwischen den drei Ausstellungsorten Lienz, Kitzbühel und Bleiburg führt zur Kunst von Egger-Lienz/Walde/Berg, jene von Wasser, Musik und Architektur zu Siegfried Neuwirth. Zwangsläufig muss es sich dabei aber nicht um eine Gerade handeln, so führen Abstecher nach Virunum in der Provinz Noricum, zum Steinhaus des verstorbenen Architekten Günther Domenig nach Steindorf und zu öffentlichen Räumen in der Wörthersee-Region. Kulturelle Höhepunkte und künstlerische Vielfalt, denen man treu bleiben sollte und die als Verbindungslinie zum Herbst fungieren.


Infos und Bilder: www.bruecke.ktn.gv.at
DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig

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