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Salzburg – gesprochen Soizbuag

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Salzburg – gesprochen Soizbuag

geschrieben am 04.07.2008 09:10

Dass Salzburg mehr zu bieten hat als Mozartkugeln, stolze Preise und Touristen zeigt die Brücke im Stadtporträt. Ein Rundgang verbindet Moderne und Tradition auf einzigartige Art und Weise.

Weltberühmt durch die Festspiele, prallen hier Tradition und Moderne manchmal hart aufeinander

Nicht nur die Staats-Brücke, auch der breit elegante Makart- und zierliche Mozartsteg verbinden die beiden Teile (alt und neu) der am Fluss gelegenen Stadt miteinander. Auch nach Kärnten gibt es Kontakte durch die jahrhundertealten Beziehungen der Diözese Gurk zum Erzbistum Salzburg, besonders Leonhard von Keutschach betreffend, einem aus Kärntner Geschlecht stammenden Erzbischof.

In der so genannten Neustadt, wo wir unseren Spaziergang beginnen, steht das schöne Schloss Mirabell, das einst für Salome Alt, die Gefährtin des Kirchenfürsten Wolfdietrich und ihrer zahlreichen Kinder, erbaut worden war. Außerdem warten dort Alt-Salzburger Gastronomiebetriebe, sowie Kirche und Friedhof von St. Sebastian, die Gräber Konstanzes (jüngst wurde ein Film gedreht) und Leopold Mozarts auf den Besucher. Wer Lust hat, kann die Stufen zum Kapuzinerkloster erklimmen und wird mit Ruhe und Stille fernab des Trubels und einer schönen Aussicht belohnt.

Überquert man anschließend die grünweiße Salzach, deren Ufer an warmen Tagen von Sonnenanbetern belagert werden, gelangt man in die pulsierende Altstadt, die von der mächtigen Festung und dem durch Wandern erfahrbaren Mönchsberg (mit dem Museum der Moderne mittels Lift oder über die Holzmeisterstiege) umrahmt wird.

Hier ist das eigentliche Salzburg zu finden, die berühmten Spielstätten für die Festspiele, das Große und Kleine Festspielhaus, der Platz auf dem alljährlich der „Jedermann“ vor der Prachtkulisse des Wolfdietrich-Domes zelebriert wird, wobei der Kontrollgang des umstrittenen Erzbischofs während der Bauzeit im 17. Jahrhundert zwischen Alter und Neuer Residenz erst jetzt durch Grabungen zu Tage gefördert wurde.

Bummelt der Salzburgliebhaber abschließend durch die reizvollen Gassen der Innenstadt vorbei an den typischen Fiakern, bieten sich ihm zwei Möglichkeiten eines Rundgangs: durchstreift er vom Mozartplatz aus das renovierte Kaiviertel und sieht u.a. das Sterbehaus des großen Paracelsus, der auch in Kärnten gewirkt hat, sollte dieser auch das neue Salzburg- Museum in der Neuen Residenz besichtigen, das u. a. ein Meisterwerk einer vollständigen Stadtansicht Salzburgs aus dem Biedermeier zeigt.

Nach dem Besuch der belebten Getreidegasse, der ältesten Buchhandlung Österreichs von 1594, Höllrigl, und dem Naschen von süßen Köstlichkeiten im „Tomaselli“ oder dem Mozartkugel- „Fürst“, wäre es klug, die Brücke zur Moderne zu schlagen und Werke der Salzburg Foundation zu besuchen. Zum Beispiel das neue, zweite(!) Mozartdenkmal von Markus Lüpertz zu sehen, bringt eine Erweiterung des Wissens über die schöne Stadt.

Als Abschluss dieses ausführlichen Erkundungsganges fehlt nur noch, sich über das heurige Festspielprogramm zu informieren, das neben anderen, unter der Leitung von Riccardo Muti und Bertrand de Billy Werke von Mozart, Verdi und Bartók bringen wird. Margarethe Tauschitz

Salzburger Festspiele 26. Juli – 31. August
info@salzburgfestival.at
www.salzburgfestival.at
info@mdmsalzburg.at
www.museumdermoderne.at

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