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See Tibet Now

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See Tibet Now

geschrieben am 01.04.2009 16:59

Tibet lebt. Und den besten Moment, das Leben dieser beeindruckenden Region mit seiner Kultur, Menschen und Gesellschaft abzulichten, findet die Fotografin Barbara Krobath - ein Bild-Bericht in der Brücke.

Die Fotografin als Reisende zwischen den Welten: Als Barbara Krobath im Sommer 2000 und 2001 Tibet besuchte, befand sich in ihrem Gepäck auch eine Plattenkamera – eine 4x5-inch-Graflex. Mit diesem ungewöhnlichen, eher der Fotografiegeschichte angehörenden Apparat wollte die österreichische Fotografin und Künstlerin das Land und seine Bevölkerung im Stil alter Reiseberichte dokumentieren (siehe Bild1).

Wer die Bilder betrachtet, kann dies hierzulande nur im Kontext der jüngsten Geschichte Tibets. Man erkennt in den Gesichtern der Abgebildeten Spuren „alten Stolzes und neuer Unsicherheit“ (Peter Krobath), den Widerstreit zwischen autonomer Tradition und Fremdherrschaft. Und erkennt dies gerade, weil Barbara Krobath eine Methode der Darstellung wählte, die in der Ethnografie mit Kolonialismus assoziiert wird. Scheinbar aus der Vergangenheit kommend zeigen ihre Bilder die Gegenwart Tibets gestochen scharf.
Birgit Schwaner

Ihre Ausstellung dieser Tibet-Bilder im Völkerkundemuseum Wien ist zwar leider nicht mehr zu sehen – aber wer sich für ihre Arbeit interessiert, dem steht neben ihren Publikationen auch noch die Wiener U-Bahn offen: Kunst im öffentlichen Raum Wien (www.koer.or.at) präsentiert Barbara Krobath: Drei Chinesen in der Qinghai-Tibet-Bahn (U2 Station Schottentor).

Auf dem Fliesenbild sind drei Touristen zu sehen, die aus einem Zugfenster winken und fotografieren. Eine universielle Wohlfühl-Chiffre, die auf den ersten Blick harmlos und heiter wirkt. Doch es handelt sich um einen besonderen Zug: Die höchstgelegene Eisenbahnstrecke der Erde. Das Prestigeprojekt der chinesischen Regierung, von dem schon Mao träumte, wurde 2006 eröffnet und verbindet die Provinz Qinghai mit der Hauptstadt Lhasa des autonomen Gebietes Tibet…

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