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Sexy Lee.Energy

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Sexy Lee.Energy

geschrieben am 03.11.2008 11:57

Die Sprache der Engel beherrscht die texanische Sängerin Elizabeth Lee mir ihrer italienischen Band Cozmic Mojo wie kaum eine andere Musikerin. Ihr Konzert im Bluesiana in Velden wird von einer Ausstellung ihrer Werke begleitet.

Wenn Engel und Götter eine Texas-Mama rocken lassen, dann steht Elizabeth Lee’s Cozmic Mojo auf dem Programm: ein unkonventioneller Stilmix aus Blues und Rock – wenn auch schon next Generation scheinen sie doch von Flower Power geprägt zu sein. Am 20. November gastiert die US-italienische Band im Veldener Bluesiana, das mit feinster Club-Atmosphäre internationale Größen aufs Podium bittet – nun, eigentlich nicht wirklich bitten muss – so folgt auch Lee nicht zum ersten Mal der Einladung von Clubchefin Gudrun Kofler.

Die Brücke: Wofür steht Cozmic Mojo?
Elizabeth Lee: Mojo ist ein Amulett, ein Glücksbringer, dieses reine Gefühl, das wir aus unserer Musik schöpfen um es den Zuhörern zu schenken.
Wie entstand die Brescia Connection mit Luca Gallina? 1995 lernte ich Larry Chaney aka Cerrucho – Produzent, Gitarrist, Ehemann und der beste Vater von allen – kennen und durch ihn Luca. Nach ein paar Konzerten als Trio und meiner Babypause bis 2002 überraschte mich Luca mit dieser tollen Idee eines gemeinsamen Projekts! Und gibt es was Besseres als eine Weile in Bella Italia Musik zu machen und Spaghetti zu essen?!
Welche musikalischen Projekte betreibst du noch? Cozmic Trio: in der Struktur mehr gebrochen und näher an den Wurzeln des Blues und Knuckle Yummy: theatralischshamanisch und wild-verrückt! Wir spielen im weltbekannten Continental Club in Austin, Texas, wo wir auch eine fixe Dependence haben.
Wie kommt neue Musik zu dir? Ehrlich, Lidija, sie kommt von Gott! Meinem Gott, zumindest! Ich glaube auch an Engel, die zu uns allen sprechen – doch manchmal müssen sie schreien, wenn sie wollen, dass wir etwas wirklich hören oder beachten.
Wann hast du Europa als Bühne für deine Musik entdeckt? Als Europa lauter klatschte und lauter schrie als mein amerikanisches Publikum! Beide Kontinente lieben Musik, doch der Markt in den Staaten ist riesig.
Warum ein kleiner Fisch in einem großen Teich sein? Da bin ich lieber ein großer Fisch in einem Teller Spaghetti mit Bratwurst…
Du warst bereits im Frühjahr im Bluesiana – wie entstand dieser Kontakt? Meiner lieben Freundin und Kollegin Patricia Vonne ist es zu verdanken, die dort schon mehrmals gespielt hat. Wir lieben den Club und vor allem Gudrun. Ich bewundere ihre Hingabe für Musik. Als wir nach unserem Auftritt wegfuhren, verließen wir ein neues Zuhause, eine neue Familie!
Wie habt ihr Kärnten erlebt? Kärnten, Velden, der See – es ist wie Brigadoon – dieser magische Ort in Schottland, der nur alle hundert Jahre für einen Tag sichtbar wird! Aber, wir wollten keine hundert Jahre warten!!
Du hast dieses Mal deine Bilder dabei? Die starken Farben und starken Kontraste scheinen im Einklang zu stehen mit deinem Lebensmotto „to live out loud“? Ja, ich liebe es laut zu leben und tue es auch! Alles in meinem Leben ist bunt: mein Geschmack bei Essen, Inneneinrichtung, Accessoires. Meine Bilder sind wie meine Musik ein Abbild meines Lebens: volkstümlich, einfach, figurativ – voller Geschichten, die erzählt werden wollen, und Geheimnissen, die nie verraten werden… Im Bluesiana wird die Ausstellung offiziell eröffnet und geht dann mit uns auf Europa-Tour.
Red Dawg, ein immer wiederkehrendes Motiv in deiner Kunst – wofür steht es? Ich glaube, es ist eine Erweiterung meines Ichs. Das Kind in mir, das noch nicht erwachsen geworden ist. Diese Kinderaugen, durch die ich manchmal noch blicke.
Inmitten einer so kreativen Familie wird ein Kind bald einmal künstlerisch tätig? Ja!! Angel (9) hat mit Klavier begonnen und wir sind so glücklich! Von seinem Vater weiß er, wie er komponieren und aufnehmen kann, von mir hat er die Lautstärke! Und natürlich liebt er Lego, ihr kennt doch Lego?
1968: Aufstand, freie Liebe und erstmals ein Krieg im TV! Wie prägten dich diese Ereignisse und kommt ein neuer Umbruch? Ich war noch klein, doch sehr betroffen vom Vietnam-Krieg und dass Eltern ihre oft toten Kinder im Fernsehen zu sehen bekamen. Die sterilen 50er zu überwinden war wichtig! In den 70ern war Flower Power noch spürbar, doch jenseits des Love-movements. Viele nennen diese Zeit seicht, ich nicht, denn: Leute! was wären wir ohne Queen, Chicago, Genesis, Foreigner, Police, Deep Purple etc.
Ob sich eine Veränderung anbahnt? Darauf kannst du wetten!!!
Lidija Preveden


Bluesiana Velden
20. November, 20 Uhr

Elizabeth Lee’s Cozmic Mojo Band
Elizabeth Lee: Gesang, Percussion, Gitarre
Luca Gallina: Gitarre
Luca Manenti: Gesang, Bariton-Gitarre
Federica Zanotti: Schlagzeug
www.jambkitchen.com
www.bluesiana.net


Weitere Bluesiana-Konzerte im November:

3.: T. M. Stevens & Shocka Zooloo (USA) – einziges Österreich-Konzert!
7.: Aynsley Lister & Band (GB)
8.: Blueswuzln (A)
13.: Eddie Turner & Band (USA)
15.: Ed Schnabl (A)
16.: Sensation: Bernard Allison & Band (USA) – einziges Österreich-Konzert!
22.: Cornerstone (A)
25.: The Clients Funk Society (CH)

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