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Symphonie statt ...

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Symphonie statt ...

geschrieben am 05.08.2011 12:21

... Gassenhauer

Die Liebe zu Kunst und Kultur ist auch in den Sommermonaten in der Bruecke stark präsent.

„Der Unterschied zwischen Liebschaft und Liebe ist ungefähr der gleiche wie zwischen einem Gassenhauer und einer Symphonie“, lautet ein Zitat des Wörthersee-Komponisten Alban Berg. So findet in Laibach ein opulentes Festival mit mehr als „1000 Künstler“, das mit Mahlers Symphonie Nr. 8 eröffnet wurde, seinen Ausklang. Während in Damtschach und Ossiach die Operettenseligkeit entsprechend honoriert wurde, können historisch noch einmal die sieben Weltwunder der Antike in der aktuellen Bruecke bestaunt werden. Die „Seelenhorizonte“ werden bei den Werken von Edgar Knoop meditativ erweitert und „Übergänge“ von paradiesischen Innenwelten bis zum Weißensee in einer Ausstellung im Haus Wiegele nachverfolgt. Mit den Füßen kann man nicht nur in einem der wunderbaren Kärntner Seen Abkühlung suchen, man kann sie auch in sakrale Räume tauchen wie es die Künstlerin Lisa Huber in der Burgkapelle des MMKK macht und bei den neuen Kirchenfenstern in Fresach, die im Zuge der Kärntner Landesausstellung011 im August präsentiert werden – die Bruecke zeigt erstmals die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Der Verbundenheit zur Heimat und der Frage nach Identitäten wird von Julie Hayward im Stift Ossiach mit der Aufforderung „I wanna go Home“ nachgegangen. Auch die Buch- und Musiktipps lassen den Leser mehr über eigene und fremde Heimaten erfahren, um infolge zugleich Lust auf literarische Reisen aufkommen zu lassen. Dieses Reisen bringt die deutsche Literatin und ehemalige Stipendiatin des Bachmannpreises Rabea Edel zurück nach Klagenfurt, wo sie ihr neues Buch „Ein dunkler Moment“ vorstellen wird. Das „Vorwort“ zu ihrem vielgepriesenen zweiten Roman findet sich exklusiv in der Vor.Lese der BRUECKE, womit sie uns in das Herz der Finsternis der menschlichen Obsessionen tiefer blicken lässt.

Die Liebe zu Kulturreisen steht im Kulturmagazin über die beiden Monate ebenfalls im Vordergrund. Hat man den Weg zur Heunburg wieder gefunden, so erhält man unter neuer Anleitung einen Blick in die tiefen Abgründe der menschlichen Seele. Architekturkonzepte kann man rund um den Klopeinersee kennenlernen oder in Bled (Slowenien) reflektieren. Wie man den Alpen-Adria-Gedanken auslebt zeigt am besten das K3-Filmfestival zwischen Villach und Udine. Die Adria-Serie führt dieses Mal zu den Perlen, Brücken und traditionellen Kulturschauplätzen von Brač/Brazzo.

Wer lieber zu Hause bleiben möchte und doch mit der Bruecke an ferne Orte der Kunst und Kultur reisen will, der kann „nördliche Landschaften in südlichen Regionen“ anhand von Bildbänden erkunden und per Heimkino die neue Medienwelt beleuchten. (Kult-)Stätten der Zugänglichkeit vermitteln nicht nur die Kunst am Körper, sondern auch ungewöhnliche Melodien. Die Leidenschaft für Ballett und Tanz soll noch größer werden und durch die „Lange Nacht des Tanzes“ im neuen CCB Center in Bleiburg/Pliberk weitere Impulse erhalten. Während die Liebe zu den verschiedenen Kultursparten bestehen bleibt, geht jede auch noch so opulente Symphonie einmal zu Ende. Doch bereits im Oktober und November wird die Bruecke in ganz anderen Klangfarben eine Fortsetzung finden.


DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
Alle Bilder: Die Bruecke

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