Herzlich
Willkommen auf der
Kulturhomepage der Kärntner Landesregierung


Ihr Kulturreferent Landesrat DI Christian Benger
Veranstaltungstipps, Nachlese und Kulturnews aus ganz Kärnten.

Über 111 BRUECKEN

« zurück

Beitrag teilen

Über 111 BRUECKEN

geschrieben am 15.11.2010 15:00

Über 111 BRUECKEN sollst Du gehen!

111. BRUECKE:
das Kärntner Kulturmagazin feiert einen runden Geburtstag - Jubiläumsausgabe mit (fast) 166 Seiten und (rund) 111 Beiträgen

Ein Blick in die Geschichte verrät, dass BRUECKEN zuerst praktische Funktionen hatten. Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. wurde von den Babyloniern und später von den Römern die Bedeutung von BRUECKEN erkannt, denn sie waren der beste Weg nach außen, um zu expandieren. Später reichte diese Expansion aber nicht mehr, es wurde wichtiger, dass BRUECKEN lange hielten. Auch die Ästhetik im Erscheinungsbild war ein wesentlicher Aspekt. Wie bei jener BRUECKE, die aus Papier gemacht ist und die zu Blatt gebrachten Ideen, Meinungen, Gedanken, Anregungen und Bilder versammelt. Sie spielt in Kärntens Kunst- und Kulturszene bereits seit den 1970er Jahren eine beachtliche Rolle. Seit nunmehr 111 Ausgaben erscheint sie in der neuen, modernisierten Form und präsentiert sich nun als (fast) 166 Seiten (mit rund 111 Artikeln) prall gefüllte Jubiläums-Sonderausgabe.

Durch all die Jahre führt sie den Leser, mit dem Blick auf Kunst und Kultur, sicher über das Wasser, das in Kärnten ebenfalls einen hohen Stellenwert genießt (kärnten.wasser.reich). Natürlich veränderte sich im Laufe der Zeit das Landschaftsbild. DIE BRUECKE hat aber seit nunmehr 111 Ausgaben immer wieder Vorschläge, wie man den Weg sicher durch die vielfältige und reiche Kulturlandschaft finden und Lust auf Kultur fördern kann. Das dick gewordene „Geburtstagspaket“ vermittelt einen Eindruck, wie viel Kultur auf der BRUECKE Platz hat. Deshalb ist DIE BRUECKE so gebaut, um auch in durchaus kontroversen Fragen „unbequeme“ Standpunkte aufzunehmen bzw. zuzulassen und von widerständigen Kulturformen zu berichten.

Von A bis Z ergießt sich das künstlerische Füllhorn über diese Ausgabe. Bedeutende Vertreter aller wichtigen Disziplinen, von Architektur, Bildnerische Kunst über die zahlreichen Musikformen bis hin zu Tanz und Theater kommen in der Spezialausgabe zu Wort. Und obwohl hier die wichtigsten Akteure der heimischen (und darüber hinaus der österreichischen und internationalen) Kulturszene vertreten sind, um der BRUECKE zu ihrem Bestehen zu gratulieren und sich mit dem Besonderen einer eigenen Kulturzeitschrift in zahlreichen Stellungnahmen zu beschäftigen, wird mit Bescheidenheit weitergearbeitet werden. Fest verankert soll die BRUECKE auch in Zukunft sein, die Bodenhaftung in herbstlichen Wetterkapriolen nicht verlieren und das „Fortsetzung folgt“ nicht umsonst geschrieben haben.

Deshalb wird neben dem „besonderen“ Jubiläumsteil auch der gewohnte „Brückenbau“ nicht vernachlässigt, denn jede stabile Brücke zeichnet sich durch fundierte Grundpfeiler aus. Dieses Mal stellt sich der renommierte Maler Giselbert Hoke mit seinen Gedanken zum Kulturgeschehen im Lande in einem Interview ein. Ein ebenso wichtiger Bauteil stammt von der angesehenen Kuratorin und Kunstkritikerin Silvie Aigner, die sich mit den Besonderheiten einer Kulturzeitschrift auseinandersetzt. Dazwischen sorgen ausgewählte Artikel zum Begriff „Heimat – Domovina“ im MMKK, weitere „Nachlesen“ zum 10. Oktober, zu Festivitäten nach der „Langen Nacht der Museen“, im Theatercafé oder über „Kali“ aus Indien und über „Lapidare Handlungsweisen“ in der Kunst von Gerald Thomaschütz darüber, dass man mit alternativer Musik („Wir sind Helden“) sein Herz öffnet und über diese BRUECKE den richtigen Weg „An Land“ (Alfred Goubran stellt mit dem Text einen Auszug aus seinem Roman „Ort“ vor) findet.


DIE BRUECKE – kaernten.kunst.kultur
Redaktion: Michael Herzog/Günther M. Trauhsnig
Alle Bilder: Die Bruecke

Interessiert? Bleiben Sie mit dem Kulturchannel in Verbindung!

Wir auf Facebook

Newsletter abonnieren

Erhalten Sie aktuelle News und Veranstaltungen per E-Mail.