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Woodstock in St. Veit

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Woodstock in St. Veit

geschrieben am 01.09.2008 15:16

Der Verein Burgkultur bietet Besuchern jeden Alters ein Programm, das für Woodstock-Feeling sorgen wird. Legendäre Bands wie Ten Years After oder Spooky Tooth schlagen die Brücke von Gestern zum Heute.

Auf der Herzogburg in St. Veit treten wieder zahlreiche Musiker auf, die schon in Woodstock auf der Bühne standen oder die britische Bluesrock-Revolution zu Zeiten von Eric Clapton und Joe Cocker mitprägten. Der Verein Burgkultur mit „Mike“ Lang und einem fleißigen Team im Hintergrund schafft es Jahr für Jahr, Weltstars aus der Vergangenheit in die Gegenwart zu bringen und damit die Zukunft der Kultur rund um die Herzogstadt so zu gestalten, dass sie einzigartig bleibt und große Anerkennung verdient. Auch im neunten Jahr des Bestehens des Vereines ziehen die einzelnen Programmhöhepunkte ein illustres Publikum aller Altersklassen an, die musikalisch mit den Künstlern aufgewachsen sind oder das Spektakel in dem einzigartigen Ambiente für sich entdecken konnten. Ihre Gemeinsamkeit ist, dass sie alle sehr gerne und auch sehr zahlreich immer wieder in die Herzogstadt pilgern. Nach Rebekka Bakken im Frühling oder Nils Landgren im Sommer geht es auch im Herbst mit musikalischen Gaststars weiter, die den Brückenschlag von der Vergangenheit bis zur Zukunft vollziehen.

Am 4. September präsentiert das Modern Music College von Freddy Zitter (kurz MMC) mit Auftritten von Schülern und Lehrern einen musikalischen Abend der Populärmusik, der Alt und Jung zusammenführt. Ab 5. September darf man mit Legenden aus Rock und Blues zurück in die Zeit reisen. Miller Anderson, Gitarrist und Vokalist der Keef Hartley Band, ging etwa mit Marc Bolan (T-Rex), den Small Faces, Deep Purple oder Chicken Shack auf Tour. Nachdem er lange Zeit als Mitglied der Spencer Davis Group fungierte, konzentriert er sich in letzter Zeit wieder auf seine eigene Musik, wobei er seine Rolle als Rock- „Chameleon“ (so der Titel seines neuen Albums) nie ganz verleugnen kann. Mit Ten Years After gibt es am gleichen Abend noch mehr Blues und Woodstock Feeling. Hits wie „Love like a Man“ oder „I am going Home“ klingen auch im nächsten Jahrtausend noch frisch und unverbraucht und ergänzen sich perfekt mit neueren Songs aus dem letzten Studio- Album „Now“ (2004). Komplettiert wird die Zeitreise zu den Wurzeln des Blues an diesem Abend durch Mitch Ryder, der sowohl als Solist als auch gemeinsam mit seiner Band „The Detroit Wheels“ von den 60er Jahren bis heute für eine Reihe unvergesslicher Momente des Bluesrock sorgte.

Am 6. September gibt Kärntens bekanntester Blues-Export (Tourneen in China, Marokko und den USA) – die Bluesbreakers – anlässlich ihres 25-Jahre- Jubiläums auf der Burg wieder „ein Ständchen“. Unterstützung erhalten sie danach von Roger Chapman und seiner Band „Shortlist“. Der Mann mit der Reibeisenstimme coverte nicht nur „Let`s spend a night together“ von den Rolling Stones, er erfand auch mit seiner unvergleichlichen Interpretation den Mike Oldfield-Klassiker „Shadow on the Wall“ quasi neu und katapultierte sich damit und Jahre später mit dem famosen Album „Walking the Cat“ in den Olymp der Rockmusik.

Man sollte aber nicht nur der Katze nachgehen, sondern auch dem kulinarischen Frühschoppen mit Anras Brass (7. September) oder den Reflektionen zu Bach, des kongenialen Meisters des Klassik-zu-Jazz-Crossovers, Benjamin Schmid (17. Oktober im Rathaushof), folgen. Burgfrau Astrid Panger und die Burgkultur laden jeden Besucher ein, zu den Klängen zwischen 60ern und Gegenwart einen unvergesslichen Abend zu verbringen.

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