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Wunschkonzerte und Leben

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Wunschkonzerte und Leben

geschrieben am 01.04.2009 16:12

Sie wünschen und der Verein Ballhaus spielt im Volxhaus. Dankenswerterweise wird im April die Songwriterkunst von „Aber das Leben lebt“, „Clara Luzia“ und „Gustav“ in Klagenfurt gepflegt – Konzerttipps in der BRUECKE.

Freie Gedanken sind eben so viel wert, wie nichts zu sagen. Sich seinen Teil zu denken, setzt voraus es besser zu wissen als der Andere. Oder die Andere. Sich die Meinung zu teilen bedeutet, dass etwas nicht mehr ganz ist. Anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben bedeutet möglicherweise, dass die eigenen Schuhe zu klein sind. Während jeder Zweite im Moment am liebsten das Weite suchen würde und der Zwiespalt den Nagel auf den Kopf trifft, vergessen die meisten, das Schöne zu sehen. Und hin und wieder Danke zu sagen. Dafür zum Beispiel, dass die Sonne wieder länger scheint und am Freitag, 17. April Gustav gemeinsam mit Aber das Leben lebt dank Ballhaus im Volxhaus auf der Bühne stehen wird, um die gemeinsame 7-split-Single und das neue Album Hospital Years von Aber das leben lebt zu präsentieren.

Das Ensemble aus Niederösterreich hat in seinem Heimatland bereits einige Lorbeeren sammeln können. Besonders einstimmig im Jahr 2000, als sie mit ihrem zweiten Album Sorrow Beat ein reifes Neo-Country-Pendant made in Austria lieferten. Gespalten sind die Meinungen hingegen seit den beiden darauf folgenden Alben, die einen radikalen Bruch mit jener US-inspirierten, von Konventionen eingeengten Country-Folk-Ausrichtung darstellen. Jürgen Hofbauer, Wolfgang Wiesbauer und Florian Emerstorfer spielen heute mit reduziertem Instrumentarium eine wunderbar zerzauste und dennoch harmonieverliebte Form ihrer einstigen Country- Idylle. Gitarre, Bass und Reibestimmen blieben als Fixpunkte erhalten, bewegen sich aber in einer elektronisch veränderten Welt, die sich nicht immer an die gängigen Harmonielehren hält. Dadurch entstehen verschrobene, zuweilen schrullige Songs, in denen sich immer wieder überaus magische Momente ausprägen.
Eine Woche darauf (24. April 2009), wird Clara Luzia Klagenfurt beehren. Obwohl das Leben kein Wunschkonzert ist, wie Frau Jantschitsch (aka Gustav, siehe Brücke Nr. 90) auf ihrem letzten Album an letzter Stelle singt. Auch nicht für Clara und Luzia...
Clara Luzia ist eine Wiener Singer/ Songwriterin. Von 1999 bis 2006 war sie Sängerin und Songschreiberin der Band Alalie Lilt, ehe sie 2006 ihr Solodebüt Railroad Tracks veröffentlichte. Begleitet wird sie u. a. von den MusikerInnen Alexander Nefzger (Produzent; Klavier, Akkordeon), Heidi Dokalik (Cello), Manfred Fau (Bass, Banjo) und Ines Perschy (Drums). Clara Luzia trat aber auch schon solo oder im Duo mit Mika Vember auf. Charakteristikum ihrer Musik ist die Zerbrechlichkeit und gleichzeitige Kraft der Songs, getragen von Claras unverwechselbarer Stimme, die viel Melancholie, aber niemals Resignation vermittelt. Ende April 2007 erschien das Nachfolgewerk The Long Memory auf Clara’s Label Asinella Records. 2008 erhielt sie den Österreichischen Musikpreis Amadeus-Award in der Kategiorie FM4 Alternative-Act. Und jetzt ist sie mit ihrem neuen Album „the ground below“ in Österreich und Deutschland unterwegs. Der Frühling ist da und zumindest der Konzerthimmel hängt im April voller Geigen.
Marion Schaschl

Gustav & Aber das leben lebt 17. April
Clara Luzia 24. April
Volxhaus, Südbahngürtel 24,
Klagenfurt – ab 19 Uhr
www.ballhaus.at


www.claraluzia.com
www.myspace.com/claraluzia
www.aberdaslebenlebt.com
www.myspace.com/aberdaslebenlebt
www.myspace.com/gustavofficial

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