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Religiosität in Kunst und Kultur

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Religiosität in Kunst und Kultur

geschrieben am 03.02.2017 11:05

Der durch die Jahreszeit motivierte Diskurs „Religiosität in Kunst und Kultur“, soll als Schwerpunktthema der vorliegenden BRÜCKE-Ausgabe einen breiten Bogen über Religion, Glaube und Spiritualität in dessen Verschmelzung für künstlerische, kulturelle Arbeiten und Tätigkeiten spannen. Wir möchten Sie hinleiten zu einem Thema, dass so universell wie alltäglich ist und mit verschiedenen Beiträgen zum Nachdenken, Nach- sehen und möglicherweise auch zum Nachsuchen anregen. 


Als Einstieg lassen wir in der Rubrik auf.ge.worfen Vertreter anerkannter Religions- gemeinschaften Österreichs zu Wort kommen, welche jeweiligen Gedanken sich zur Frage „Welche Rolle spielt Kunst im religiösen Dialog“ offenbaren. Kulturjournalist Bert- ram Karl Steiner schlussfolgert in seinem Beitrag:„Jegliche Kunst ist letztlich religiös, von den Höhlenmalereien von Lascaux über Tizian bis zu den Fresken des Valentin Oman in Tanzenberg. Paradoxerweise ist auch die Blasphemie, auch eine bewusst antireligiöse Kunst religiös, da dem Empörer sonst der Gegenstand seiner Empörung abgehen würde.“ Dem zeitnahen Kirchenbau in Kärnten wurde ebenso Platz gewidmet, wie der aktuellen Thematik „Religiöser Tourismus – früher vernachlässigter, heute etablierter Reisemarkt“.

2017 geht einher mit dem 500jährigen Reformationsjubiläum. Welche kulturellen Höhe- punkte in diesem Zusammenhang erwartet werden dürfen, hat uns Superintendent Manfred Sauer bereits verraten. Das vergangene Jahr stand hingegen landesweit im Zeichen der freien Kulturinitiativen. Mit mehreren Beiträgen wird jedoch keine Bilanz gezogen, sondern der Blick weiter nach vorn gerichtet, denn: Kultur muss wachsen.

Zu einer österreichischen Erstaufführung gelangt Elfriede Jelineks „Wut“ im Jänner am Stadttheater Klagenfurt. Reinhard Strobl hat sich vorab damit auseinandergesetzt und verweist darauf, dass es wohl „sicherlich kein Zufall ist, dass die Premiere fast auf den Tag genau zwei Jahre nach den Attentaten auf Charlie Hebdo stattfindet“.

In der Rubrik vor.lese wartet ein Auszug aus Harald Schwingers neuen Roman
„Mirós Märchen“ auf Sie und die weiteren Seiten schlagen wie gewohnt eine Brücke zu Historischem, Dokumentarischen, spannenden Musik-, Buch-, und Filmtipps sowie dem BRÜCKE Kulturkalender.

Schließen möchten wir dieses Mal passend mit einem Satz aus dem Schwerpunktartikel „Glaubens-Bilder“ von Andrea Kirchmeir: „Wie die Kunst, so braucht auch der Glaube die persönliche Auseinandersetzung und so sei den Lesenden dieser Zeilen abschließend
ans Herz gelegt, sich direkt vor Ort selbst ein Bild vom Bild zu machen.“
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, ein gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute für das Neue Jahr 2017.

Erika Napetschnig und die BRÜCKE-Redaktion 

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