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ECHT? Das Phänomen Fälschung

30.06.17 - 18.02.18
Stadtgalerie Klagenfurt, Theatergasse 4, 9020 Klagenfurt am Wörthersee


1. / 8. & 15. Februar

14 UHR – SPEZIALFÜHRUNG FÜR SENIOREN

Kostenbeitrag: 3,50 Euro Eintritt

 

Freitag 2. Februar & Samstag 3. Februar

13 UHR – SPEZIALFÜHRUNG

mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Hannes Etzlstorfer

Kostenbeitrag: 8 Euro (inklusive Begrüßungsgetränk)

 

14 BIS 18 UHR – „MEISTERWERK ODER MASSENWARE?“

Der Kunsthistoriker Dr. Hannes Etzlstorfer, seit Jahrzehnten auch Juror bei der Wiener Internationalen Kunst- und Antiquitätenmesse (WIKAM) und Mag. Alexander Gerdanovits, Sammlungsbeauftragter der Stadt Klagenfurt, begutachten Ihre mitgebrachten privaten Schätze! Ist das vermeintlich kostbare Erbstück ein Fall für den Flohmarkt oder die als Kunstdruck eingeschätzte Aktzeichnung doch ein Original, das sich für viel Geld verkaufen lässt?

(Pro Person bitte nur ein Stück zur Begutachtung mitbringen!)

Freier Eintritt!

 

Samstag 17. Februar

11 UHR – „VOM FALSCHEN HASEN ÜBER DAS SOJASCHNITZEL ZUM KUNSTKÄSE“:

ein vergnüglicher Streifzug durch kulinarische Fälschungen mit dem Kurator der Ausstellung, Dr. Hannes Etzlstorfer.

 

ANSCHLIESSEND – VERKOSTUNG VON „IMITATIONSGERICHTEN“

in Zusammenarbeit mit dem Park Haus – Das Cafe im Goethepark

Musikalische Untermalung mit DJane Nina Love.

Kostenbeitrag: 15 Euro

Achtung:

Aus organisatorischen Gründen wird um verbindliche Anmeldung unter

0463/537-5545 gebeten!

 

Wasser, Milch-, Soja- oder Bakterieneiweiß und Pflanzenöle dienen als Grundstoffe für den heutigen „Kunstkäse“, Emulgatoren, Aroma und Farbstoffe, Salz und Geschmacksverstärker, um Geschmack und Aussehen an Vorbilder wie Parmesan, Emmentaler oder Mozzarella anzunähern. In Gasthäusern kredenzt man aufwändig aus Soja erzeugte Fleischersatzprodukte in Form und Aussehen von Ćevapčići, panierten Schnitzeln und saftigem Gulasch.

 

Das Phänomen „Imitationsgerichte“ ist allerdings nicht ganz neu. Sie halfen einst in der strengen Fastenzeit manchen Leckerbissen wenigstens dem Namen nach auf dem Teller kredenzt zu bekommen: fleischlose Fastenspeisen hatten die Gestalt von gebratenen Hühnern oder Spanferkel (der falsche Hase in den jüngeren Kochbüchern ist nur mehr ein schwacher Abglanz dieser einst virtuos beherrschten Meisterschaft des kulinarischen Surrogats). Oder indem sie – wie schon seit dem Mittelalter Usance – einzelne Speisen einfach einfärbten oder gar vergoldeten. Kochen ist also über weite Strecken auch Übertreibungs- und Verfälschungskunst.

 

Sonntag 18. Februar – Letzter Ausstellungstag:

10 BIS 18 UHR – SPEZIALEINTRITTSPREISE

Kostenbeitrag: 4 Euro / 2 Euro (ermäßigt)

 

12 / 14 / 16 UHR – SPEZIALFÜHRUNGEN

mit dem Kurator der Ausstellung Dr. Hannes Etzlstorfer

Kostenbeitrag: 5 Euro (inklusive Begrüßungsgetränk)

 

Am Faschingsdienstag ist die Galerie geschlossen!

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