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Kopf-Head-Glava / Stadtgalerie Amthof

17.08.17 - 22.09.17
Stadtgalerie Amthof, Amthofgasse 5, 9560 Feldkirchen


Kopf – Head – Glava

Wann ist der Mensch noch nicht Mensch und wann ist er es nicht mehr?

Die Stadgalerie im Amthof Feldkirchen präsentiert drei Menschen, drei künstlerischePositionen und drei verschiedene Ausdrucksformen.

Vernissage: Donnerstag, 17. August 2017. 19:30 Uhr

Nezika Novak - Keramik

In den plastischen Arbeiten werden die Anfänge und Grenzen menschlicher Entwicklung sichtbar.

Archaisch anmutende Kopfformen, die mit der Natur verfließen, erinnern an eine mystische Einheit von Mensch und Natur.

In den Köpfen aus Ton vollzieht sich Verwandlung, Überschneidung und die Abgrenzung zu anderen Lebewesen.

Die Möglichkeiten des menschlichen Geistes, seine enorme Kraft zu erkennen,  zu gestalten oder sich wissenschaftlich zu entwickeln, aber auch das Potential zu zerstören sind Fragen, die hier immer wieder gestellt werden: "Wann ist der Mensch noch nicht Mensch und wann ist er es nicht mehr?"

Johann Erbler - Druckgrafik

"Wann ist der Mensch noch nicht Mensch und wann ist er es nicht mehr?"

Ausgehend von dieser Frage entwickeln sich auch die druckgrafischen Arbeiten von Johann Erbler. Gegenüberstellung von plakativen, formativen und kubistischen, von monochromen und polychromen Bildstrukturen weisen auf formale Zusammenhänge hin und komprimieren das Schauen. Sich ergebende räumliche Beziehungen versinnbildlichen die Facetten des menschlichen Geistes im gemeinen Zusammenleben.

Als Werkzeug zur Umsetzung der Arbeiten dient der Kupferdruck, respektive die Technik der Radierung und der Aquatinta.

Robert Trsek - Malerei

Malerei ereignet sich als Phänomen des Augensinns, und der "Sinn" ergibt sich durch das Sehen-an-sich. Reines Sehen - wie es hier verstanden wird - ist ein geistiges Ergreifen.

Ein Bild zu erfahren als ein Ausgebreitet-Sein von Welt in der Fläche, als einen Tanz ineinandergreifender Mittel - das ermöglicht eine Ordnung, die über die Darstellung hinausweist. So ein Bild ist eine Sprache nicht des Denkens, sondern der Augen.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Dieses "Mehr" sichtbar machen zu wollen, fordert ein unvoreingenommenes In-der-Welt-Sein.

Ausstellungen

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