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Weather Report

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Weather Report

geschrieben am 28.11.2019 10:39

Eine polit-klimatische Typenlehre und Umfragung des blauen Planeten.

„Plötzlich wurde mir bewusst, dass diese winzige Erbse, so schön und blau, die Erde war.“ <Neil Armstrong>


Sehr geehrte Damen und Herren, im kommenden Jahr treffen in Kärnten zwei große Ereignisse aufeinander: der weltweite Klimawandel und das hundertjährige Jubiläum der Volksabstimmung. Aus diesem Anlass entsteht der WEATHER REPORT, der als regelmäßig erscheinendes multilinguales Magazin multidisziplinären Phänomenen nachgehen wird, insbesondere solchen, welche künftig von gesellschaftlicher Relevanz sein werden. Wetter und Wahl klingt zwar banal, ist aber das Motto der Nullnummer, die im Frühjahr 2020 erscheinen wird. Vorbereitend dazu gibt es folgenden Fragebogen, der Sie in die Grundlagen dieser ersten Ausgabe einführen soll. Erfahren Sie mehr über sich selbst! Werten Sie Ihre Antworten nach einer fundierten, nicht näher definierten Methode aus, indem Sie die in Klammer stehenden Punkte Ihrer jeweiligen Auswahl zusammenzählen. Die Auflösung finden Sie auf BRÜCKENseite 59. Gutes Gelingen – möge die Macht mit Ihnen sein!

Wenn Sie eine Zeitreise machen könnten, würden Sie dann lieber in die Zukunft oder die Vergangenheit reisen und mit welcher Motivation?
a) Bin ängstlich, möchte lieber keine Zeitreise machen. (0 Punkte)
b) Nach gestern. Hab meinen Schlüssel verloren. (5 Punkte)
c) In die nächste Jahrtausendwende, um zu sehen ob sich meine Erwartungen erfüllen. (15 Punkte)
d) Zurück in die Gegenwart! (10 Punkte)

In welchen Klimazonen fühlen sich Diktatoren am wohlsten?
a) Besonders unempfindsame Exemplare treten verdeckt auch in demokratischen Klimazonen auf. (10)
b) In jeder, Diktatoren sind wechselwarm. (5)
c) Ganz klar: Der sonnenverwöhnte Süden bringt mehr Diktatorisches hervor. (15)
d) Ich glaube eher an kosmische Verbindungen. (0)

Warum ist auf Wahlplakaten immer schönes Wetter?
a) Fotograf*innen hassen Regen. (10)
b) Vor Kälte gerötete Nasen könnten missverständlich sein. (5)
c) Ein Hoch wird beschworen. (15)
d) Damit sich die Politiker*innen nicht so viel anziehen müssen? (0)

Wieviel Macht hätten Sie gerne – über das Wetter und überhaupt?
a) 101 % Macht über das Wetter – damit hat sich die Frage nach dem Überhaupt auch erledigt! (15)
b) Mir reicht Selbstermächtigung. (10)
c) Weltmacht. Brauche aber wie Ronald Reagan 14 Stunden Schlaf. (5)
d) Lieber keine Macht. (0)

Wieviel Macht haben Sie über politische Stimmungslagen?
a) Sehr viel, aber ich blende sie aus. (15)
b) Die Frage ist, wieviel Macht haben politische Stimmungslagen über mich? (0)
c) Maximal drei Meter, schriftlich mehr als mündlich. (10)
d) Keine. Trotzdem gilt: Möge die Macht mit uns sein! (5)

Werden Sie im Herbst depressiv oder würden Sie im Frühjahr bunter wählen?
a) Was ist Depression? (15)
b) Ich wähle immer bunt! (10)
c) Ich bin im Frühjahr depressiver als im Herbst. Spielt aber beim Wählen keine Rolle. (5)
d) Alles immer sehr traurig. (0)

Hängt Ihr Tag vom Wetter ab?
a) Beim Abhängen nicht. (10)
b) Ich lass mich doch nicht vom Wetter diktieren. (15)
c) Ja. Und manchmal ist es umgekehrt. (5)
d) Mein Tag ist definitiv bei besserem Wetter besser. (0)

Ist klare Sicht trüben Aussichten immer vorzuziehen?
a) Trübheit weckt die Sinne. (5)
b) Ich verstehe die Frage nicht. (0)
c) Nur beim Fliegen ohne Instrumente. (10)
d) Glasklar und schlierenfrei! (15)

Donnern Sie in Krisensituationen oder bleiben Sie eher gelassen und ruhig?
a) Da ich blitzgescheit bin, gibt’s keine Krisensituationen in meinem Leben. (15)
b) Ich donnnnnere. (10)
c) So ruhig wie nur irgendwas. (0)
d) Ich werde sehr schnell müde. Besonders in Krisensituationen. (5)

Begehren Sie politisches Gehör für Ihre Erwartungen und Prognosen?
a) Begehren ja, nur bekommen werde ich es nicht. (0)
b) Hätte eigentlich nichts dagegen gefragt zu werden. (5)
c) Gehör vielleicht schon, nur bitte kein politisches. (10)
d) Natürlich! (15)

Auf welchen Grundlagen basieren Ihre persönlichen Prognosen?
a) Auf Pessimismus. Ich bin immer froh, wenn es besser kommt. (5)
b) Auf was hinaus? (0)
c) Geschichte, Religion und Wirtschaftszahlen. (15)
d) Hochgerechnet auf Erfahrungen. (10)

Welche Extreme fallen Ihnen spontan ein?
a) Schweiß und Eis. (5)
b) Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. (15)
c) Roter Wasserhahn. Blauer Wasserhahn. (0)
d) Extremsport, Hungerstreik, BDSM. (10)

Erachten Sie Neophyten als Bedrohung oder Chance?
a) Des einen Chance ist des anderen Bedrohung. (15)
b) Neophyten sind mir unheimlich. (5)
c) Gratis Roundup – für alles! (0)
d) Eine Chance, wenn sie sich integrieren können. (10)

Befürworten Sie eher das Hockeyschläger-Diagramm von Michael E. Mann oder die Zyklen von Milutin Milanković?
a) Bin sportlich, daher Hockeyschläger. (5)
b) Milutin, ein interessanter Name. (0)
c) Von beiden Modellen was ich gerade für richtig halte. (10)
d) Ich befürworte das „potscherte Leben“ von Hansi Orsolics. (15)

Existiert ein Gott im Himmel?
a) Hoffentlich, zahle Kirchensteuer. (10)
b) Nein – nur übermenschliche Phantasien. (5)
c) Woher soll ich das wissen? (0)
d) Nur dort! (15)

Wie frei sind Sie?
a) Vogelfrei. (0)
b) 10 % frei von kollektiver Zwangskonditionierung. (10)
c) Mehrheitlich von Schadstoffen. (5)
d) Ich muss frei sein! (15)

Und wie frei sind Sie bei Schlechtwetter zuhause zu bleiben?
a) Ich bleibe lieber bei Schönwetter zuhause. (0)
b) Gar nicht. Ich muss immer raus. (15)
c) Will ich bei Schlechtwetter raus, mache ich das auch. (10)
d) Bin ein Roboter. (5)

Sind Sie wählerisch?
a) Nur bei Schlechtwetter. (15)
b) Je nachdem. (0)
c) Zu wenig. (10)
d) Fürchte allzu große Auswahl. (5)

Wie wichtig sind Ihnen die Stichworte Dynamik und Wandlungsfähigkeit?
a) Alles Leben wäre ohne Wandlungsfähigkeit zum Scheitern verurteilt. (5)
b) Nur, wenn es um geistige Flexibilität geht. (10)
c) Nicht so wichtig, bin Kreationist. (0)
d) Besonders im Fasching. (15)

Wie wichtig sind Ihnen die Begriffe Kontinuität und Verlässlichkeit?
a) Gar nicht, wenn sie Engstirnigkeit bedeuten. (5)
b) Von wem? (10)
c) Überbewertetes Motivationsblabla. (15)
d) Da möchte ich mich nicht festlegen. (0)

Orientieren Sie sich an allgemeinen Maßstäben?
a) Ja, die meisten tun das. (0)
b) Ich orientiere mich am kategorischen Imperativ. (15)
c) Ui, das nehme ich an, obwohl man sie gerne in Frage stellt. (10)
d) Ja, Inch, Pixel, Zentimeter. (5)

Wo positionieren Sie sich selbst in der Rangordnung alles Existierenden?
a) Am Rande der großen Menge. (15)
b) In Kärnten/Koroška. (10)
c) Im Mittelbau an 12.841ster Stelle. (5)
d) Recht weit unten. (0)

Wie oft schauen Sie in den Himmel?
a) The devil is everywhere. (15)
b) Minütlich. (0)
c) Jeden Morgen, da Fenster überm Bett. (10)
d) Nur, wenn ich Sterne sehe. (5)

Wie ist das Wetter, während Sie diese Fragen beantworten?
a) Gute-Laune-blauer-Himmel. (0)
b) Halb-bedeckt. Leicht windig. Nun ja. (10)
c) Ambivalent. Es stellt sich die Frage: „Soll ich heizen?“ (5)
d) Elendig schlecht. (15)

Edith Payer und Alex Samyi
Redaktion WEATHER REPORT
Herausgegeben von MAB – Museum am Bach

Die Auflösung finden Sie auf BRÜCKENseite 59.

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