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EVERY SOMETHING… Susanne Kubelkas -Musikforum Viktring

19.07.19 von 20:00 bis 22:30
Stift Viktring - Barocksaal, Stift-Viktring-Straße 25, 9073 Klagenfurt am Wörthersee


Dunkle und helle Lieder, verstimmte Klänge, Atmosphären, Geräusche. Texte, die Musik sind…

Susanne Kubelkas Stücke bestehen einerseits aus in Dur-/Molltonart komponierter, beinahe minimalistischer Musik, Akkordfolgen in Wiederholungen … ein simples melodisches Thema, wiederholt, variiert, immer stark in Verbindung zur Sprache … andererseits aus verstimmten Klängen und Geräuschen, mikroskopisch nahegeholt und vergrößert oder in Entfernung gebracht. Ein Feld von atmosphärischer Dichte, das stark ins Unbewusste zielt: Als würde man sich an die Milchstraße und ihre ständige Gegenwart erinnern oder an Geräusche, die man als Embryo gehört hat. Und das zentrale Instrument ist immer die Stimme. Es ist die erhöhte Aufmerksamkeit auf die kleinen, gegenwärtigen Laute und Geräusche, die uns ständig begleiten und bereits Musik sind.

… is an echo of nothing.“ (John Cage)

Das Konzert schlägt eine Brücke zu „Mue II“, eine Waldinstallation mit Musik am 9. August beim Gustav-Mahler-Komponierhäuschen in Maiernigg.

Mue II ist der zweite Teil von Susanne Kubelkas Soloprojekt „Mues. A book of songs, cries and poems“.

Susanne Kubelka wuchs in Kärnten auf und absolvierte ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Ihr erstes Engagement führte sie ans Teamtheater München, es folgten Engagements am Hans Otto Theater in Potsdam sowie am Theater in der Josefstadt in Wien, wo sie Ensemblemitglied war. Seit 2002 arbeitet sie frei. Sie spielte unter anderem unter der Regie von Janusz Kica, Robert Hunger-Bühler, Thomas Thieme, Gerhard Roiß, Roland Bertschi, Bruce Beresford, Hans Escher und Alexander Kubelka. 2005 gründete sie zusammen mit Gerhard Roiß den Verein Coop05, mit dem sie seither länderübergreifende Theater- und Musikprojekte realisiert. 2015 brachte sie ihre erste eigene Arbeit heraus, eine Vertonung des Lebens von Camille Claudel, 2017 eine musikalisch-bildnerische Arbeit über das Verstummen ihrer Urgroßmutter im Museum Moderner Kunst Klagenfurt. Seit dem Studium beschäftigt sie sich intensiv mit der Erforschung der Stimme, 2007 begann sie zu komponieren. In ihren freien Projekten beschäftigt sie sich besonders mit Themen an den Schnittpunkten zwischen Musik, darstellender und bildender Kunst. 2015 Staatsstipendium des Bundeskanzleramts für „Camille Claudel“. 2017 Staatsstipendium des Bundeskanzleramts für „Absent Faces“.

www.susannekubelka.com

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