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Museumsförderung

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Museumsförderung

geschrieben am 13.10.2017 10:15

Museumsförderung

Die Einreichfrist für 2018 endet am 31.10.2017!

Der Schwerpunkt der Förderung von Kärntner Museen liegt im Qualitätserhalt und in der Qualitätsentwicklung.

Museen, die bereits mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel – ÖMGS – zertifiziert sind, erhalten eine jährliche Förderung in Form eines Sockelbetrages in der Höhe von € 10.000,--.

Eine höhere Förderung kann gewährt werden, wenn zusätzlich zu den Kriterien des ÖMGS noch weitere Maßnahmen gesetzt werden, wie insbesondere:

  • Maßnahmen zur zeitgemäßen Sammlungspräsentation (z.B.: bauliche Maßnahmen soweit sie für den Erhalt der Sammlung notwendig sind, die Ausgestaltung von Museumsräumen und sonstige Maßnahmen zur Präsentation von Sammlungs-gegenständen, der Erwerb von Museumseinrichtungen oder Konzept- und Planungs-arbeiten zur Errichtung, Neugestaltung und Umbau von Museen, wenn auch die praktische Umsetzung damit verbunden ist);

  • Projekte und Maßnahmen, die auf eine angemessene Sammlungspflege und Objektsicherung wie Restaurierung und Konservierung abzielen. Der Ankauf von Exponaten kann nur unterstützt werden, wenn er den Sammlungsschwerpunkten des Museums entsprechend – als Ergänzung oder sinnvolle Erweiterung – erfolgt;

  • museumsbezogene und qualitätsvolle Vermittlungsprojekte;

  • Programme und Initiativen, welche der Inventarisierung der Sammlung dienen;

  • Vorhaben zur wissenschaftlichen Erforschung und Dokumentation der Sammlung (z.B.: wissenschaftliche Publikationen, Ausstellungskataloge);

  • Sonderausstellungen, die für eine langfristige Entwicklung des Museums hohe Relevanz haben;

  • Programme und Maßnahmen, welche zur fachlichen Aus- und Weiterbildung der MuseumsmitarbeiterInnen im Rahmen einschlägiger Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag leisten;

  • regionale sowie überregionale Kooperationen und Vernetzungen von Museen untereinander, in Museumsverbänden oder mit anderen externen Institutionen (z.B. Schulen oder Tourismusverbände);

  • grenzüberschreitende Kooperationen mit musealen Institutionen, insbesondere im Alpen-Adria Kulturraum;

  • mehrsprachige Museums- bzw. Ausstellungsprojekte, insbesondere in den beiden Landessprachen Deutsch und Slowenisch;

  • Projekte zur Stärkung des Museums als Ort des gesellschaftlichen Diskurses. Damit ist gemeint, dass das jeweilige Museum sich aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Tendenzen öffnet und sich durch die Aufbereitung von aktuellen Themen und Fragestellungen inhaltlich weiterentwickelt (z.B.: die Erschließung neuer unterrepräsentierter Zielgruppen);

  • Maßnahmen, die zur Profilierung des Museums als kulturtouristisch bedeutenden Ort beitragen.

Weiters können Museen, die (noch) nicht mit dem ÖMGS ausgezeichnet, jedoch von wesentlicher regionaler oder inhaltlicher Bedeutung sind und innovative Projekte planen, gefördert werden. Förderfähig sind auch hier die oben angeführten Maßnahmen. Zusätzlich förderbar sind Vorhaben, welche diese Museen zukünftig in die Lage versetzen, die definierten Qualitätskriterien des ÖMGS zu erfüllen.

Nicht gefördert werden:

  • Baumaßnahmen, die ausschließlich die räumliche Infrastruktur betreffen und keinen inhaltlichen Konnex aufweisen (z.B. Dachsanierungen, Errichtung von Sanitäranlagen)

Interessiert? Bleiben Sie mit dem Kulturchannel in Verbindung!

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