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Veranstaltungen

Klassik am Lendhafen

27.11.2012
Uhrzeit: 19:00

Karl-Heinz Schütz (Flöte) und Eliko Akahori (Piano)
spielen Werke von Donizetti, Reinecke, Poulenc...


Karl-Heinz Schütz


Der österreichische Flötist Karl-Heinz Schütz wurde 1975 in Innsbruck geboren und wuchs in Landeck, Tirol auf. Er spielt seit Dezember 2011 als Soloflötist im Orchester der Wiener Staatsoper und bei den Wiener Philharmonikern. Von 2005 bis 2011 war er in derselben Position bei den Wiener Symphonikern engagiert. Er unterrichtet am Konservatorium Wien Privatuniversität das zentrale künstlerische Hauptfach Flöte.

Sein Studium absolvierte er bei Eva Amsler am Vorarlberger Landeskonservatorium, privat bei Aurèle Nicolet und in der Klasse von Philippe Bernold am CNSM de Lyon (Conservatoire national supérieur de musique de Lyon), wo er sich außerdem in der Kammermusikklasse von Jean-Lois Cappezzali perfektionierte. Beide Studien schloß er im Jahr 2000 mit Auszeichnung ab. Von 2000 bis 2004 war er Soloflötist der Stuttgarter Philharmoniker und unterrichtete von 2001 bis 2004 das künstlerische Hauptfach Flöte am Vorarlberger Landeskonservatorium. Internationale Anerkennung brachte ihm schon zur Zeit seines Studiums die ersten Preise von zwei internationalen Wettbewerben: Carl Nielsen 1998 und Krakau 1999.

Höhepunkte seiner bisherigen Konzerttätigkeit waren 2008 der Auftritt im Wiener Musikverein mit den Wiener Symphonikern und Yakov Kreizberg mit Mozarts D-Dur Konzert, 2010 das Ibert-Konzert, ebenfalls mit den Symphonikern unter Milan Turkovic und beim Pacific Music Festival das Concerto pour 7 vents mit Fabio Luisi. 2012 wird er Mozarts G-Dur Konzert mit Maestro Luisi und dem Sapporo Symphony Orchestra spielen. Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Georges Pretre, Pierre Boulez, Yakov Kreizberg, Dimitrij Kitajenko, Vladimir Jurowski, Kent Nagano, Jukka-Pekka Saraste, Raphael Frühbeck de Burgos, Yuri Simeonov, Vladimir Fedosejev; Ton koopman, Trevor Pinnock und Wolfgang Sawallisch prägten und prägen seine musikalische Persönlichkeit.

Zahlreiche Gastengagements führten ihn zu so renommierten Orchestern wie den Sinfonieorchestern des Norddeutschen, Westdeutschen und Hessischen Rundfunks, zum Orchestre de la Suisse Romande zum Orchester der Opéra de Lyon sowie zum Orchester der Bayreuther Festspiele. 2007 war er eingeladen, beim Super World Orchestra in Japan als Soloflötist mitzuwirken und 2010 war er Faculty-Member beim Pacific music Festival in Sapporo. Als Solist und Kammermusiker folgte er Einladungen zu Festivals und Konzerten in zahlreichen Ländern Europas, sowie nach Asien, Nord- und Südamerika. Durch ständiges Musizieren in verschiedenen Kammermusikformationen kann er neben seinem solistischen auch sein kammermusikalisches Repertoire beständig erweitern und spielt Musik vom Barock bis zur Avantgarde und auch Werke, die für ihn komponiert wurden.

Er engagiert sich in den verschiedensten Formationen und Ensembles, insbesondere mit dem Dorian Consort, dem DOREMIS-Ensemble-Wien ( Flötenquartett), im Duo mit Jung-Jae Moon (Pianist), im Bläserquintett und den „5 Flötisten der Wiener Symphoniker“. Regelmäßig unterrichtet er im In- und Ausland auf internationalen Flötenkursen (Académie de Nice, Liechtensteiner Meisterkurse, Akademie in Bludenz, Akademie der Bregenzer Festspiele und der Wiener Symphoniker, die er mitinitiiert hat, aber auch in Tokyo, Seoul u.a.). Zahlreiche Aufnahmen und Live-Sendungen für diverse Rundfunkanstalten sowie eine Solo-CD „Flötenperspektiven“ mit Musik für Flöte und Klavier (Hummel, Debussy, Andersen, Martinu und Boulez) und zwei Platten mit Eva Amsler (4. Brandenburgisches und W.F. Bachs sechs Flötenduette) dokumentieren sein Musizieren.


Eliko Akahori

Eliko Akahori ist auf vier Kontinenten sowohl als gefeierte Solistin, Kammermusikerin und Begleiterin aufgetreten.

Erst kürzlich war sie in Bergs Kammerkonzert zusammen mit dem Geiger James Buswell, sowie in Rezitals mit dem Cellisten Jonathan Miller und dem Saxophonisten Ken Radnofsky zu hören.

Regelmäßig arbeitet sie mit Musikern und Solisten so renommierter Orchester wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, sowie den Symphonieorchestern von Chicago, Montreal, Boston und San Francisco zusammen.

Sie ist momentan die Direktorin für die Musikprogrammatik an der Fakultät des Wellesley College.

Bei internatioalen Festivals ist sie gerne gesehner Gast: z.B. beim Banff Centre in Canada, IMAI in Maine und insbesondere beim Pacific Music Festival in Japan, wo sie seit 2004 regelmäßig gastiert. 2003 gewann sie den ersten Preis beim 57. Coleman Kammermusik Wettbewerb.

Frau Akahori hat als Master vom New England Conservatory graduiert, sowie als Bachelor mit akademischer Auszeichnung und Höchstnote am Kunitachi College of Music in Japan. Dort gewann sie im selben Jahr den Yamaha Young Artist’s Award und den Yomiuri Musician’s Award. 1996 wurde ihr die besondere Ehre zuteil, für die Familie des Japanischen Kaisers in Tokyo zu musizieren.


Programm

Gaetano Donizetti (1797-1848)
Sonate C-Dur für Flöte und Klavier

Carl Reinecke (1824-1910)
Sonate „Undine“ Op. 167

Paul Taffanel (1844-1908)
Fantasie über Themen aus der Oper "Mignon“
(von Amroise Thomas für Flöte und Klavier)

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für Flöte und Klavier

Francis Poulenc (1899-1963)
Sonate für Flöte und Klavier


Die Johanneskirche
In der Reformationszeit breiteten sich getragen vom Adel die reformatorischen Gedanken in Kärnten aus. Eine Visitation von 1592 zeigte eine fast völlige Durchdringung Kärntens mit dem Protestantismus. Auch Klagenfurt war zu dieser Zeit weitgehend evangelisch. Diese Entwicklung fand mit der Gegenreformation ein jähes Ende. Erst das von Kaiser Joseph II im Oktober 1781 erlassene Toleranzpatent ermöglichte die zunächst eingeschränkte Ausübung des evangelischen Glaubens. Langsam bildeten sich vorerst in Oberkärnten wieder kleine evangelische Gemeinden. Die Gründung der selbstständigen Pfarrgemeinde Klagenfurt erfolgte 1864. Die Johanneskirche wurde im neugotischen Stil errichtet und am 30. September 1866 eingeweiht. Durch Luftangriffe in den Jahren 1944 und 1945 wurde die Kirche schwer beschädigt. Die Wiederherstellungsarbeiten schlossen mit der Restaurierung der Architekturmalerei in den Jahren 1987 - 1988 ab.


Karten für das Konzert sind erhältlich in der
• Evangelischen Pfarrgemeinde Klagenfurt Johanneskirche,
Martin-Luther-Platz 1, Tel: 0463/511607, in der
• MM Reisegesellschaft Klagenfurt, Mießtalerstraße 14, 0463/57920, und im
• Verkehrsbüro-Ruefa Reisen, Neuer Platz 2, 9010 Klagenfurt, Tel.: 0463 56 400
Preise: • Erwachsene 21,- EUR /Vorverkauf: 18,- EUR /
• Senioren, Studenten, Jugendliche, Kinder: 15,- EUR /
• Kelag-PlusClub-Mitglieder erhalten 50% Ermäßigung
Der Reinerlös dieser Veranstaltung geht an wohltätige Zwecke.

In Zusammenarbeit mit: Künstlersekretariat Buchmann, Schachnerstrasse 27,
1220 Wien, Tel.: +43-1/2036357, e-mail: office@buchmann.at


Veranstaltungsort:
Johanneskirche
Martin-Luther-Platz 1
9020 Klagenfurt
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